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Gemeinde Grefrath
Heimatverein sieht Probleme bei Verkauf des Rathauses

Gemeinde Grefrath. In Grefrath ist eine neue Rathaus-Diskussion eröffnet worden. Entschieden ist aber noch nichts. Wieder einmal wird über den möglichen Verkauf des Oedter Rathauses und dem Gebäude direkt neben dem Rathaus diskutiert. Die Rheinische Post sprach mit dem ersten Vorsitzenden des Oedter Heimatvereins, Karl A. Willmen, über die möglichen Folgen für den rund 600 Mitglieder zählenden Verein, der in den vergangenen Jahrzehnten viel in Oedt bewirkt hat.

"Wir bekämen ein Problem, wenn das Oedter Rathaus und das Nachbargebäude, in dem wir unser großes Archiv untergebracht haben, verkauft würde. Das Oedter Rathaus ist auch eng mit der Geschichte des Ortes und der Geschichte der Firma und der Familie Girmes verbunden." Seit 26 Jahren betreibt der Verein das Heimatmuseum im Keller des Rathauses. Das Museum ist anerkannt. "Wir haben in dem Nebengebäude Mietwohnungen auf unsere Kosten renoviert und tragen auch die laufenden Betriebskosten für das Archiv", so Willmen weiter. Die Verantwortlichen beim Oedter Heimatverein, der im kommenden Jahr 70 Jahre alt wird, sind verunsichert. Sie wissen nicht, was aus ihrem Domizil wird, wenn ein Verkauf umgesetzt würde. Heimatlos würde auch das Rote Kreuz, das in Grefrath durch die Aufgabe der Nordkanalkampfbahn schon vor einem Jahrzehnt seine Heimat verloren hat.

(mab)
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