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Serie Unsere Stadtwerke (7)
Hier können sich Kunden beraten lassen

Serie Unsere Stadtwerke (7): Hier können sich Kunden beraten lassen
Stadtwerke-Mitarbeiterin Isabell Student berät einen Kunden im Büro an der Heinrich-Horten-Straße 50. FOTO: Kaiser
Kempen. Wer wissen möchte, wie teuer es ist, das Gas, den Strom, das Wasser oder die Fernwärme von den Stadtwerken zu bekommen, der geht ins Kundencenter. In diesem Teil der Serie für Grundschüler stellt sich die Beratungsstelle vor. Von Stephanie Wickerath

KEMPEN Eva Mustermann ist neu in Kempen. Einer der ersten Wege führt die Neubürgerin zum Kundencenter der Stadtwerke an die Heinrich-Horten-Straße 50. Hier muss sich anmelden, wer in der neuen Wohnung Gas, Wasser, Strom und Fernwärme haben möchte. Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Stadtwerke Kempen wird geschätzt, wie hoch der Energieverbrauch der Familie Mustermann wohl sein wird. Danach wird die monatliche Abschlagzahlung berechnet. Denn natürlich gibt es die Energie nicht kostenlos.

Wer aber sparsam damit umgeht, also etwa die Heizung runterdreht, bevor er das Fenster öffnet, bei der Toilette die Spartaste benutzt und das Licht ausmacht, wenn er das Zimmer verlässt, der kann viel Geld sparen. Außerdem wird so die Umwelt geschont, weil weniger Energie verbraucht wird. Die Mitarbeiter der Abrechnungsabteilung bei den Stadtwerken ermitteln immer am Ende des Jahres für jeden Kunden die tatsächlich verbrauchte Energiemenge und stellen die so genannte Jahresverbrauchsabrechnung aus.

Hat der Kunde mehr Gas, Wasser, Strom oder Fernwärme verbraucht, als er über die monatliche Vorauszahlung - auch Abschlagszahlung genannt - bereits bezahlt hat, muss er mit einer Nachzahlung rechnen. War er sparsamer als angenommen, erhält er einen Teil seines Geldes zurück. Wer nachzahlen muss, will oft wissen, wie er künftig günstiger leben kann und mit weniger Energie auskommt. Gerne bieten die Stadtwerke Kempen für diese Kunden kostenlose Beratungsgespräche an.

Darüber hinaus findet einmal jährlich, kurz nach der Jahresverbrauchsabrechnung, eine Energiewoche statt. Bei Gesprächen mit den Kunden können die erfahrenen Fachleute der Stadtwerke oft schnell ermitteln, warum beispielsweise der Stromverbrauch oder der Wasserverbrauch so hoch sind. Manchmal sind es alte Kühlschränke oder Waschmaschinen, die viel Strom verbrauchen. Manchmal muss man die Menschen darauf hinweisen, dass Duschen wesentlich weniger Wasser verbraucht als Baden.

Können die Fachleute die Ursache für den hohen Verbrauch nicht schon im Beratungsgespräch ermitteln, verleihen sie Energiemessgeräte, die die Kunden zuhause an allen Geräten anschließen können, die über Strom funktionieren. So können die Kunden selber sehen, welches Gerät wie viel Energie verbraucht.

Übrigens kann man sich im Kundencenter auch über die Tarife für den Strom informieren, der besonders umweltfreundlich produziert wurde. So bieten die Stadtwerke Strom an, der zu 100 Prozent aus Wasserkraft gewonnen wird. Die Wasserkraft zu nutzen ist eine jahrhundertealte Tradition. Jeder hat schon mal ein Mühlrad gesehen, das an einem Bach steht und durch die Strömung des Wassers angetrieben wird. Dabei wird die Energie des Wassers direkt genutzt. Heute wird die so gewonnene Energie mit Generatoren erst in Strom umgewandelt und dann genutzt. Umweltfreundlich bleibt diese Form der Energiegewinnung trotzdem.

Quelle: RP
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