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Gemeinde Grefrath
Im Becken haben Schwimmer ganz viel Platz

Gemeinde Grefrath: Im Becken haben Schwimmer ganz viel Platz
Bei schönem Wetter kommen viele Besucher ins idyllisch gelegene Dorenburg-Freibad neben dem Grefrather Freilichtmuseum. FOTO: Kaiser Wolfgang
Gemeinde Grefrath. Auch in Grefrath verläuft die Saison im Dorenburg-Freibad bislang nicht nach Wunsch.

Wenn Erik Ix, Geschäftsführer der Gemeindewerke Grefrath, auf die Besucherzahlen vom Freibad Dorenburg schaut, dann ist er wenig erfreut. "Bis Mitte August hatten wir, bezogen auf die Freibadsaison, 15.000 Besucher. Das ist eine sehr schlechte Zahl. Im vergangenen Jahr um diese Zeit konnten wir das Doppelte an Besuchern verbuchen", berichtet Ix. Zwar gab es in diesem Jahr Spitzentage mit mehr als 2500 Besuchern im Freibad, aber diese Tage waren aufgrund des durchwachsenen Sommerwetters zu selten. "Wir stellen immer wieder fest, dass der Besucher zwei bis drei schöne Tage Anlaufzeit braucht. Dann stellt man fest, das Wetter ist gut und entwickelt die Idee, wieder einmal ins Freibad zu gehen. Ein schöner Sonnentag, außer es ist wirklich richtig heiß, reicht den Menschen nicht. Dieser Zeitverzug macht uns die Planung nicht einfach", sagt der Geschäftsführer.

Vor dem Hintergrund, dass es in diesem Sommer bisher keine längeren Wärmeperioden gab, fällt die Bilanz entsprechend schlecht aus. Eine gute Saison beschert dem Grefrather Freibad - auf die gesamte Zeit gesehen - 70.000 bis 75.000 Gäste. Bei einer schlechten Periode sind es durchschnittlich 25.000 bis 30.000 Besucher. Damit könnte am Ende der Freibadsaison ein Negativrekord stehen, wenn es im Spätsommer nicht eine eindeutige Wetterwende gibt. Damit die Besucherzahlen doch noch nach oben klettern, hoffen die Gemeindewerke als Betreiber des Bades auf besseres Wetter.

Wobei das eigentlich gar nicht nötig ist, denn alle Außenbecken sind beheizt und verfügen über Wassertemperaturen zwischen 22 und 24 Grad. Die Früh- und Saisonschwimmer, darunter viele Rentner, wissen das zu schätzen und kommen bei jedem Wetter. Selbst wenn die Außentemperaturen unter der 20-Grad- Marke liegen, fällt dies im warmen Wasser überhaupt nicht auf.

"Die Schwimmer, die bei mäßigem Wetter kommen, haben einen großen Vorteil: Sie haben genug Platz für ihr Schwimmvergnügen", meint Erik Ix. Wobei das Bad an sich generell groß ist. Die Besucher erwartet ein 920 Quadratmeter großes Sportbecken mit breiter Rutsche und einem eigens abgeteilten Bereich rund um den Sprungturm. Dazu kommt das Lehrschwimmbecken mit gleich zwei Rutschen. Die rund 21.000 Quadratmeter große Liegewiese mit ihrem alten Baumbestand bietet reichlich Platz für Spiel und Relaxen. Die Besucher können das Beach-Volleyballfeld nutzen und für kleine Besucher stehen verschiedene Spielgeräte parat. Dazu kommt der Planschbeckenbereich mit seinen breiten, kleinkindergerechten Edelstahlrutschen. Als eine der schönsten Außenanlagen im Kreis Viersen bezeichnet Ix das Freibad Dorenburg. "Dazu kommen unsere wirklich günstigen Preise", betont er.

Was den Geschäftsführer der Gemeindewerke betrübt, ist der Umstand, dass wieder einmal Schließungsgerüchte im Umlauf sind. Tatsache sei aber, dass die Gemeindewerke nicht vorhätten, das Bad zu schließen, so Ix. Denn für die Sportgemeinde Grefrath hat das Freibad Dorenburg eine ganz besondere Bedeutung. In diesem Sommer kommen die Besucher übrigens länger in den Freibadgenuss. Aufgrund der umfangreichen Sanierungen des Hallenbades soll das Freibad bis Ende September geöffnet bleiben. Schließlich ist das Wasser zum Schwimmen warm und vielleicht gibt es in den kommenden Wochen noch schöne Sommertage.

(tre)
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