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Gemeinde Grefrath
Im Biotop läuft es wie geplant

Gemeinde Grefrath: Im Biotop läuft es wie geplant
Sie statteten dem neuen Biotop am Vinkrather Neubaugebiet einen Besuch ab (v.l.): Dr.Dagmar Spona, Monika Deventer und Hermann Houbertz. FOTO: kaiser
Gemeinde Grefrath. Südlich des Vinkrather Neubaugebiets hat der Wasser- und Bodenverband Mittlere Niers mit den Arbeiten am Biotop begonnen. Erste Frösche und Libellen haben sich bereits eingefunden. Von Manfred Baum

Der Rat der Gemeinde Grefrath, der bis 2014 im Amt war, hat viele Dinge angepackt und umgesetzt. Dazu gehören der Gewerbepark Wasserwerk und die Neubaugebiete Klostergarten in Mülhausen sowie Bousch in Vinkrath südlich der Mörtelsstraße. Direkt südlich des Baugebietes Bousch hat der Wasser-und Bodenverband Mittlere Niers mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde die Arbeiten für ein neues Biotop begonnen. Inzwischen sind die Pflanzen gut angewachsen. Der Zaun zur Abgrenzung und der Weg sind fertig. Derzeit wird wegen des hohen Grundwasserstandes aus dem Neubaugebiet Wasser in das Biotop gepumpt.

Die ersten Frösche und Libellen konnten beobachtet werden, so dass nach Ansicht von Dr. Dagmar Spona vom Wasser-und Bodenverband sich das Gebiet wunschgemäß entwickelt. Es soll zu einem Refugium wasserbewohnender Pflanzen und Tiere werden. Regen hat gezeigt, dass auch die wasserwirtschaftliche Funktion des neuen Beckens funktioniert. Ab einem bestimmten Pegel strömt das Wasser in den so genannten Maßnahmenbereich ein. In dem jetzt zu Ende gegangenen trockenen Sommer hat sich weiter gezeigt, dass das Gewässer auch dann noch Wasser als Rückzugsraum für amphibische Lebewesen führt, wenn andere Gräben nur noch feucht oder ganz trocken sind.

Bei den neuen Einsatzfahrzeuge aus dem Fuhrpark handelt es sich dabei um einen Schlepper mit Anbaugeräten und einen funkferngesteuerten Mähroboter, der auch an den schwierigsten Stellen Standvermögen zeigt. Der Schlepper hat eine drehbare Fahrerkabine und mit seinen Mähauslegern kann er gleichzeitig eine Böschung bis zu einer Neigung von 50 Grad und einer Breite von 3,20 Meter mähen. Das Mähgutwird über eine Absaugung sofort aufgenommen. Peter Joppen, Vorstandsvorsitzender des Wasser-und Bodenverbandes, sprach von einem kostengünstigeren Verfahren und der Schonung von Tier- und Pflanzenwelt. Nicht ganz billig sind die Einsatzfahrzeuge mit rund 430 000 und 50 000 Euro.

Quelle: RP
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