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Kreis Viersen
Integrationszentrum im Kreis Viersen kann starten

Kreis Viersen. Integrationsminister Stamp gab grünes Licht.

Im Kreis Viersen ist der offizielle Startschuss für das 53. Kommunale Integrationszentrum (KI) in Nordrhein-Westfalen gefallen. Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) und Integrationsstaatssekretärin Serap Güler (CDU) haben Landrat Andreas Coenen (CDU) und Sozialdezernentin Katarina Esser den Zuwendungsbescheid für die Einrichtung überreicht. Damit ist die neunmonatige Aufbauphase abgeschlossen. "Zusammen mit den weiteren 52 Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen haben wir jetzt eine nahezu flächendeckende Struktur aufgebaut, mit der wir Angebote zur Integration der eingewanderten Menschen in den Kommunen koordinieren und die unverzichtbare ehrenamtliche Arbeit im Integrationsbereich unterstützen", sagte Minister Stamp.

Für neu eingewanderte Menschen könnten, ebenso wie für lange hier lebende Menschen mit Einwanderungsgeschichte, möglichst passgenaue Angebote für ihren Sozialraum in der Kommune erarbeitet werden. Coenen kündigte an, dass der Kreis die Arbeit des Integrationszentrums zügig vorantreiben werde: "Wir erarbeiten zurzeit ein Integrationskonzept, das noch in diesem Jahr in den Kreistag eingebracht wird. Dabei ist uns wichtig, Zuwanderer zu Handelnden zu machen." Esser schilderte die derzeitigen Hauptaufgaben des KI: Man wolle das Ehrenamt stärken, die Sprachförderung ausbauen und die Integration von Zuwanderern in den Arbeitsmarkt vorantreiben.

Quelle: RP
 
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