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Gemeinde Grefrath
Jubelschrei über Kanada-Stipendium

Gemeinde Grefrath. Bis vor einer knappen Woche war Kanada in aller Munde. Der Grund: Die Olympischen Winterspiele in Vancouver. Bei der 15-jährigen Marie Grieß aus Oedt und der 16-jährigen Franziska Wählen aus Tönisvorst, die den Jahrgangsstufen 9 und 10 der Mülhausener Liebfrauenschule angehören, wird Kanada wohl bis Ende des Jahres ein ganz großes Thema sein, denn sie waren die Glücklichen, die in der bis auf den allerletzten Platz besetzten Bibliothek der Liebfrauenschule die Unterlagen für ein dreimonatiges Stipendium an der Westküste in Maple Ridge/Pitt Meadows, etwa eine Stunde östlich von Vancouver.

Nicht damit gerechnet

Ein Jubelschrei brach aus, als Schulleiter Lothar Josten die beiden Namen bekannt gab. Gegenüber der Rheinischen Post bekannten Marie und Fransiska, dass sie damit nicht gerechnet hatten. Marie Gieß schwimmt für ihr Leben gern und ist so sicher ganz richtig an der Westküste Kanadas. Sie hat noch kein Berufsziel, während die ein Jahr ältere Franziska Wählen ins Management möchte und in ihrer Freizeit Trampolinturnen betreibt. Der Aufenthalt in Kanada dauert von Ende August bis Ende November. Der Wert des Stipendiums liegt bei jeweils 6500 Euro. Nach zwei Tagen Vorbereitung in Deutschland geht der Flug von Düsseldorf über Frankfurt nach Vancouver.

13 Bewerbungen

Für das Stipendium hatten sich 13 Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 beworben. Das Auswahlverfahren hatte im Januar stattgefunden. Neben guten schulischen Leistungen und einem besonderen Engagement für die Liebfrauenschule würdigt durch die Jury auch soziale Aspekte und die gute Bewertung des Klassenlehrers. Bis zum 7. Januar musste in Englisch ein Bewerbungsbrief an die Gastfamilie geschrieben sein, ein Lebenslauf in Deutsch und Englisch, sowie eine Collage vom Bewerber und seinem sozialen Umfeld. Ebenso mussten die Beweggründe und die Erwartungen in und für Kanada dargestellt werden.

Dabei mussen die Bewerber auf Deutsch ein dreiminütiges Kurzreferat zu einem aktuellen, gesellschaftlichen, kulturellen oder politischen Themahalten. Ein weiterer Bestandteil des Auswahlverfahrens war ein kurzes Statement in Englisch zu einem Thema, das erst unmittelbar vorher bekannt gegeben wurde.

Quelle: RP
 
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