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Stadt Kempen
Judenstraße soll schön bunt werden

Stadt Kempen. In der kommenden Woche gibt es täglich Straßenmalereien von Kempener Kinder.

Die Tiefbauarbeiten auf der Kempener Judenstraße waren pünktlich vor den Martinszügen beendet worden. Nun ruht die Baustelle bis März. Dann wird das neue Pflaster verlegt. Die Kempener Tiefbaufirma Hamelmann hat die Einkaufsstraße provisorisch asphaltiert, damit es dort in den Wintermonaten keine Probleme gibt. Weil der schwarz-graue Belag nun aber ein wenig trist wirkt, haben sich Stadt, Stadtwerke, Baufirma Hamelmann und die Einzelhändler überlegt, wie man das ändern kann.

Sie haben bekanntlich bereits mehrere Aktion rund um die Baustelle veranstaltet. Nun startet die nächste. Ab kommenden Montag, 16. November, heißt es eine Woche lang wieder: "Betreten der Baustelle erwünscht". Bis kommenden Freitag, 20. November, wird die Judenstraße zum Tummelplatz kleiner Straßenmaler. Kinder aus Kempener Kindergärten und Grundschulen werden täglich ihrer Kreativität freien Lauf lassen und mit Pinseln und Farbe nach Herzenslust bunte Motive auf den Asphalt malen.

"So etwas hat es in Kempen noch nicht gegeben", heißt es auf den Plakaten, die die Organisatoren bereits an Kindergärten und Schulen verteilt und in Schaufenstern von Geschäften an der Judenstraße ausgehängt haben. Und die Aufforderung an die kleinen Künstler ist klar und eindeutig: "Die Judenstraße soll schön bunt werden!" Jeweils von 9 bis 12 Uhr können die Straßenmaler beobachtet werden, bei Regen fällt die Aktion verständlicherweise aus.

Insgesamt machen fast 300 Kinder mit. Den Anfang machen am kommenden Montag die Schüler der Katholischen Grundschule Wiesenstraße und der Regenbogenschule. Am Dienstag sind die Kleinen der Kindertagesstätten "Paul und Pauline" und "Regenbogen" an der Reihe. An den folgenden Tagen sind dann weitere Gruppen am Werk.

(rei)
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