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Stadt Kempen
Jugendamt feiert sein 35-jähriges Bestehen

Stadt Kempen. Die Partys nahmen an diesem Wochenende kein Ende. Dabei standen auch zwei Jubiläen im Mittelpunkt. Gestern das Fest des Kinderschutzbundes anlässlich und tags davor in St. Hubert das Kinderfest, zu dem das Jugendamt 35 Jahre nach der Gründung eingeladen hatte. Auf dem Außengelände des Jugendamts in St. Hubert am Jugendtreff "Calimero" und der Kita "Tabaluga" war ein kleines Info- und Spieldorf aufgebaut. Vor allem die kleinsten Besucher hatten die Qual der Wahl. Vom Riesen-Memory bis zur Slackline, vom Cross-Boule bis zum Rauschenbrillenparcour.

Kreativ zeigten sich Kitas, Schulen und Karnevalsvereine auch auf einer kleinen Bühne. Es wurde getanzt, musiziert und gesungen. "Ein schöner Tag" sangen gerade die Kids von "Paul &Pauline", wenig später war "Bärenstark" mit seinem Musical "Karneval der Tiere" dran, ehe die Trommlergruppe der Astrid-Lindgren-Schule loslegte.

Offiziell begrüßte wurden die vielen Gäste von Bürgermeister Volker Rübo und von Jugendamtsleiterin Heike Badberg. Rübo erinnerte an die Anfänge und an den Streit zwischen dem Kreis Viersen und der Stadt Kempen, ehe dann endlich zum 1. Januar 1981 das eigene Jugendamt seinen Betrieb mit 20 Verwaltungsmitarbeitern aufnahm. Heute seien es 43, ohne die vielen Mitarbeiter in den Kindergärten, Schulen oder Jugendheimen. Dank sagte der Bürgermeister all denjenigen, die den Kindern und Familien ebenfalls eine bessere Perspektive geben möchten, darunter Awo, SKF, SKM, Annenhof, Diakonie oder Kinderschutzbund. Neue Herausforderungen stünden an. Die Jugendamtsleiterin meinte damit, dass bald die kommunalen Träger der Jugendhilfe verstärkt für die gehandicapten Menschen zuständig sein werden.

Badberg nannte noch einen ganz anderen Termin: In der Nacht zum 5. Oktober werde endlich der mobile Jugendtreff "Gleis 3", eine ausrangierte Straßenbahn, an der Berliner Allee in Kempen eintreffen. Die Einweihung werde dann nach einigen noch notwendigen Innenarbeiten, so Stadtjugendpfleger André Fitzner, nach den Herbstferien sein.

(schö)
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