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Stadt Kempen
Kempener können Sternen-Paten werden

Stadt Kempen. Bis heute hängen zwei Muster der neuen Weihnachtsbeleuchtung an Enger- und Burgstraße. Von Andreas Reiners

Das Vorhaben befindet sich auf der "Zielgeraden", wie gestern Morgen der Vorsitzende des Kempener Werberings, Armin Horst, erklärte. Seit zwei Jahren hat sich der Vorstand der Händlergemeinschaft gemeinsam mit Stadt und Stadtwerken Gedanken über eine neue Weihnachtsbeleuchtung für die Altstadt gemacht. Die alten Lichterketten waren zuletzt häufig defekt, Ersatzteile, vor allem Birnen, gibt es kaum noch. Im vergangenen Jahr half der Organisator des Weihnachtsmarktes, die Firma "X-Dreams", an der Engerstraße mit eigenen Lichterketten aus.

Schon damals stand fest: Neue Straßenüberhänge mit stromsparender LED-Technik müssen her. Anschaffung und Unterhaltung sind indes nicht gerade billig. So hatte der Werbering in diesem Frühjahr alle Kempener Geschäftsleute angeschrieben, um Geld für die neuen Lichterketten zu beschaffen. Es war ein Kraftakt, wie Werberingchef Horst gestern bestätigte. Aber der Plan scheint aufzugehen, alle Geschäftsstraßen in diesem Jahr mit neuen Lichterketten auszustatten.

Entschieden ist noch nicht, welche Beleuchtung in der Advents- und Weihnachtszeit für weihnachtliche Atmosphäre in Kempens Altstadt sorgen soll. Der Sternenhimmel auf dem Buttermarkt, den "X-Dreams" beschafft hat, wird es auch diesmal wieder geben. In Enger-, Ellen, Juden-, Kuh-, Peter- und teilweise auch in der Burgstraße sollen rund 60 neue Ketten montiert werden. Möglicherweise erhält auch die Umstraße eine Beleuchtung. Das ist derzeit aber noch offen. Zwei Anbieter sind noch im Rennen, zwei Musterketten wurden gestern Morgen an der Enger- und der Burgstraße aufgehängt und sollen bis heute zu sehen sein. Nächste Woche soll dann intern entschieden werden, wer den Zuschlag erhält.

Die neue Lichterketten benötigen im Vergleich zu den alten Modellen nur noch einen Bruchteil an Strom. Die Stadt hat zugesichert, die eingesparten Stromkosten dem Werbering als Zuschuss zur Anschaffung und Wartung beizusteuern. Die Stadtwerke, die für die Montage zuständig sind, kommen dem Werbering bei den Kosten ebenfalls entgegen. Der Verkehrsverein steht bereit, sollte die Rechnung nicht ganz aufgehen. Immerhin kostet die Grundausstattung rund 15 000 Euro. Sterne und anderes Gehänge wird extra berechnet. Für Montage, Wartung und Lagerung müssen pro Jahr nochmals 15 000 Euro kalkulieren. An diesen Kosten beteiligen sich die Stadtwerke, so dass dem Werbering ein Eigenanteil von 7500 Euro pro Jahr bleibt.

Um die Kosten für die Händlergemeinschaft überschaubar zu halten, lädt der Werbering Bürger ein, Patenschaften für Weihnachtssterne zu übernehmen. Für 200 Euro kann man Pate für einen kleinen und für 400 Euro für einen großen Stern werden. Nähere Informationen dazu gibt es beim Geschäftsführer des Werberings, Fred Klaas, unter der Rufnummer 02152 8959037 oder per E-Mail an: info@werbering-kempen.de.

Für Kempens Bürgermeister Volker Rübo ist die Weihnachtsbeleuchtung ein wichtiger Bestandteil des Stadtmarketings. Gut findet er, dass das neue System ausbaufähig ist und die Sterne um andere Motive ergänzt werden können.

Quelle: RP
 
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