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Stadt Kempen
Kinder und Jugendliche schießen mit Spielzeugwaffen im Kendelpark

Stadt Kempen. Gar nicht begeistert waren Polizeibeamte, die am Montagnachmittag zu einem Einsatz im Kendelpark in St. Hubert gerufen wurden. Nach Zeugenangaben veranstalteten dort mehrere Jugendliche mit zumindest einer Waffe Schießübungen. Als die Kinder und Jugendlichen die Polizei erblickten, rannten sie davon. Einen Jugendlichen und ein Kind konnten die Beamten jedoch noch festhalten. Das Kind, ein elfjähriger Junge aus St. Hubert, führte eine Langwaffe, ähnlich einer Maschinenpistole mit sich. Diese Softairwaffe hatte durchaus Ähnlichkeit mit einer echten Maschinenpistole und ein Laie hätte sicher nicht auf den ersten Blick feststellen können, dass es sich um eine Spielzeugwaffe handelte.

Ein dritter Junge, der später ermittelt werden konnte, hatte nach eigenen Angaben mit einer Softair-Pistole im Park auf Bänke, Dosen und Eier geschossen. Er erklärte, er habe die Pistole bei Eintreffen der Polizei weggeworfen. Beide Waffen waren schussfähig. Wie Polizeisprecher Harald Moyses gestern weiter berichtete, führten die Beamten anschließend Gespräche mit den Eltern der Kinder und erläuterten ihnen die Gefahren, die von solchen Anscheinwaffen ausgehen können. Polizisten, die in den Lauf einer solchen Waffe blicken müssten, könnten ad hoc sicher nicht unterscheiden, ob es sich um eine echte oder eine Spielzeugwaffe handelt und würden sich möglicherweise zu einer raschen Reaktion gezwungen sehen.

Die Eltern erklärten sich mit der Sicherstellung der Waffen sofort einverstanden.

(rei)
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