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Stadt Kempen
Kinderschutzbund bildet Telefonberater aus

Um das gut genutzte Beraternetz am Kinder- und Jugendtelefon aufrecht erhalten zu können, werden Berater gebraucht - daher bietet der Kempener Kinderschutzbund interessierten Bürgern auch in diesem Jahr die Ausbildung zum Telefonberater an.

Unter der Telefonnummer 116 111 suchen täglich bundesweit tausende junge Menschen in schwierigen Situationen Rat sowie Unterstützung und eben auch beim Kempener Kinderschutzbund. Die Anrufer suchen Hilfe oder auch nur jemanden, der zuhört und sie ernst nimmt. Häufig sind Probleme mit den Eltern oder Freunden, mangelndes Selbstvertrauen, Liebeskummer, Mobbing, aber auch Selbstmordgedanken Thema. Verständnisvolle Beraterinnen und Berater helfen, über Belastendes reden zu können, hören zu und entwickeln mit dem Hilfesuchenden Lösungsansätze. Auch konkrete Tipps zu Hilfseinrichtungen in der Nähe sind an der Tagesordnung.

Eine Vorbildung ist keine Voraussetzung für künftige Berater: Wer mitarbeiten möchte, sollte sich gern ehrenamtlich engagieren, Kindern und Jugendlichen zur Seite stehen wollen, psychisch belastbar sein, neugierig und tolerant gegenüber anderen Meinungen, Kulturen und Religionen, einfühlbar sein und Freude daran haben, anderen zu helfen.

Die Ausbildung läuft vom 17. September 2016 bis 18. Februar 2017, einmal wöchentlich, montags von 17.30 Uhr bis 20 Uhr, ausgenommen in den Ferien. Außerdem sind drei Intensivausbildungs-Samstage von 9 Uhr bis 15.30 Uhr geplant. Der Eigenanteil für die umfassende Ausbildung beträgt 70 Euro. Der Dienst am Telefon erfolgt zweimal monatlich für drei Stunden - in der Zeit von 14 bis 17 Uhr oder von 17 bis 20 Uhr. Nähere Informationen gibt es beim Kinderschutzbund per E-Mail an: info@kinderschutzbund-kempen.de oder unter Telefon: 02152 519924.

Quelle: RP
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