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Kempen
Kreis informiert über Wertstoffzentrum

Kempen: Kreis informiert über Wertstoffzentrum
Im Gewerbegebiet Venete in Kaldenkirchen plant der Kreis ein Wertstoffzentrum. FOTO: buschKAMP
Kempen. Der Komplex in Nettetal-Kaldenkirchen ist am 11. Oktober Thema einer Bürger-Versammlung

Der Abfallbetrieb des Kreises Viersen (ABV) will ab Juni 2018 im Gewerbegebiet Venete in Nettetal-Kaldenkirchen ein Wertstoff- und Logistikzentrum bauen. Im Logistikzentrum werden Haushaltsabfälle aus den Kreis-Kommunen wie die Inhalte der grauen, blauen, braunen Tonne sowie Altholz und Sperrmüll umgeschlagen. Im Wertstoffzentrum können Bürger dann auch ihre Haushaltsabfälle wie Gartenabfälle und Papier abgeben.

Da die Entsorgungsanlagen häufig in größeren Entfernungen von den Sammelgebieten liegen, werden die Abfälle aus den Müllfahrzeugen auf größere Transportfahrzeuge verladen. Durch eine eigene Umschlaganlage des ABV sind laut einer Mitteilung des Kreises "die Kosten dauerhaft gesichert".

Das Logistikzentrum wird aus einer zweiteiligen und bis zu 14 Meter hohen Halle bestehen. Eine Abluftbehandlungsanlage und die geschlossene Bauweise sollen sicherstellen, dass es keine Störungen durch Lärm gibt oder dass Gerüche austreten. Das Logistikzentrum wird ungefähr die Hälfte der Gesamtfläche an der Zillessen-Allee belegen. Dort sollen pro Jahr 150.000 Tonnen Anfall umgeschlagen werden - vor allem Bio- und Grünabfall, Hausmüll und Papier.

Die andere Hälfte der Fläche ist für das Wertstoffzentrum vorgesehen. Dort können Wertstoffe nach Art getrennt in Containern entsorgt werden. Diese sind abgesenkt, so dass der Unrat einfach abgeladen werden kann.

Wie die Kreisverwaltung mitteilte, wird das Genehmigungsverfahren freiwillig unter Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Bei einer Informationsveranstaltung sollen Interessierte mehr über den aktuellen Stand der Planungen erfahren. Der Info-Abend findet am kommenden Mittwoch, 11. Oktober, um 19 Uhr in der Gaststätte "Zur Mühle", Kölner Straße 36 in Nettetal-Kaldenkirchen statt. Einlass ab 18.30 Uhr. Dann werden Vertreter des ABV über die Planungen berichten und außerdem die ersten Ergebnisse verschiedener Gutachten und Untersuchungen zu Geruch, Schall und Verkehr vorstellen.

In dem folgenden Verfahren wird die Bezirksregierung Düsseldorf als zuständige Genehmigungsbehörde alle Planungsunterlagen öffentlich auslegen. Dort können die Bürger dann auch ihre Anregungen vorbringen.

Quelle: RP
 
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