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Kreis Viersen
Kreis legt aktuellen Bericht zur Pflegeplanung vor

Kreis Viersen. Unter dem Motto "ambulant vor stationär" hat der Kreis Viersen seinen Jahresbericht 2016 zur kommunalen Pflegeplanung veröffentlicht. Der Bericht enthält Bewertungen und Empfehlungen zur Weiterentwicklung der pflegerischen, pflegeergänzenden und wohnungsbezogenen Versorgungsstruktur im Kreis Viersen.

Seit 2015 hat sich der Kreis Viersen dazu verpflichtet, im Rahmen des Alten- und Pflegegesetzes die Pflegeplanung jährlich zu aktualisieren. "Wir haben so die Möglichkeit, zeitnah die Umsetzung von Maßnahmen zu beobachten, Entwicklungen zu bewerten und neue, zukunftsorientierte Handlungsbedarfe aufzuzeigen", sagt Frank Olislagers, Leiter des Kreissozialamts.

Themen wie bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum oder die Entwicklung der Tages- und Kurzzeitpflege sowie stationären Pflege finden im 69 Seiten umfassenden Jahresbericht Berücksichtigung. Besonders im Fokus steht das Motto "ambulant vor stationär". Ziel ist es dabei, einen möglich langen, selbstständigen Verbleib in der eigenen Häuslichkeit sicherzustellen. Eine Entwicklung, die sich vor allem in der zurückgehenden Nachfrage der Bürger nach stationären Pflegeplätzen niederschlägt. "Die Anforderungen an uns als Verwaltung nehmen durch Entwicklungen wie den demografischen Wandel stetig zu", sagt Olislagers. Den damit einhergehenden Aufgaben gelte es umso mehr die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken und dabei die Interessen der Bürger im Blick zu behalten. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Sozialamt des Kreises Viersen unter Telefon 02162 39-1602 oder im Internet auf der Seite des Kreises Viersen (www.kreis-viersen.de).

Quelle: RP
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