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Kempen
Kreismusikschule führt Oper "Hänsel und Gretel" auf

Kempen. Die Kreismusikschule bringt die Märchenoper "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck am Sonntag, 23. Januar, um 15 Uhr auf die Bühne der Werner-Jaeger-Halle in Lobberich. Humperdinck schrieb die Oper zur Geschichte von zwei Kindern, die von ihren Eltern verlassen werden und im Wald umherirren. Sie stoßen auf ein Häuschen, das aus lauter Speisen und Süßigkeiten besteht. Hänsel bricht sich ein Stück Lebkuchen ab und macht so die Bewohnerin, eine Hexe, auf sich aufmerksam. Sie nimmt die Kinder gefangen.

Die von den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm aufgeschriebene Geschichte zählt zu den bekanntesten und beliebtesten der Sammlung der beiden Sprachwissenschaftler und Volkskundler. Der Reiz dieser Geschichte liegt darin, dass es den Kindern gelingt, sich aus eigener Kraft der Hexe zu entziehen. Zur Vorlage der Brüder Grimm komponierte Humperdinck 1892 die Oper, die vor allen Dingen in der Vorweihnachtszeit auf vielen Spielplänen steht. Die Kreismusikschule Viersen führt eine konzertante Fassung der Oper, die von zwei Stunden auf etwa 50 Minuten gekürzt wird, in Nettetal auf.

Mitwirkende sind das Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Georg Klinkenberg. Schüler sowie ein Projektchor unter der Leitung von Stefanie Kunschke singen die Rollen. Damit auch die jüngsten Besucher mit der Musik und der Geschichte vertraut werden, führt Georg Cremer als Erzähler durch das Märchen.

Eintrittskarten für die Aufführung gibt es zum Preis von fünf Euro in Nettetal bei der Nette-Kultur am Doerkesplatz 3 in Lobberich, Telefon: 02153 898 41 41, E-Mail: nettekultur@nettetal.de, und sonst noch bei der Kreismusikschule an der Heimbachstraße 12 in Viersen, Telefon: 02162 26 65 40. Für Auszubildende und Sozialhilfeempfänger werden die Eintrittskarten auf drei Euro ermäßigt abgegeben.

(kai)
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