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Stadt Kempen
Kreuzkapelle: Baugebiet im Zeitplan

Stadt Kempen: Kreuzkapelle: Baugebiet im Zeitplan
Der zweite Bauabschnitt "An der Kreuzkapelle" ist fast voll. Im Vordergrund sind die Flächen zu sehen, die für den dritten und letzten Bauabschnitt in diesem Jahr von der Stadt vermarktet werden. Hier sollen auch Mietwohnungen gebaut werden. FOTO: Kaiser, Wolfgang (wka)
Stadt Kempen. Die neu gestaltete Grünfläche wird im Frühjahr fertig sein. Für den letzten Bauabschnitt an der Isaac-Kounen-Straße gibt es bereits etliche Interessenten, die dort bauen möchten. Bis zu 60 Wohneinheiten könnten hier entstehen. Von Willi Schöfer

Die Arbeiten der Gartenkolonne mussten zuletzt zwar wetterbedingt unterbrochen werden, dennoch nimmt das große Neubaugebiet "An der Kreuzkapelle" im Kempener Süden immer mehr Gestalt an. Während die privaten Häuslebauer oder die Bauträgergesellschaften gerade weitere Häuser im zweiten Bauabschnitt entstehen lassen, sind auch bereits Geländemodellierung und Wegeverläufe des dort entstehenden Grünangers gut zu erkennen. Auf insgesamt 1,4 Hektar soll direkt an der St. Töniser Straße, zwischen An der Kreuzstraße und Isaak-Kounen-Straße eine Naherholungsfläche entstehen.

Die Arbeiten am Grünanger ruhen derzeit - wetterbedingt. Die Fläche ist eingezäunt. So sollen auch die neuen Spielgeräte geschützt werden. FOTO: Kaiser

"Leider kann der neue Grünanger bis zur Fertigstellung und Eröffnung in diesem Frühjahr nur von außen bewundert werden, da die gesamte Baustelle aus Sicherheitsgründen mit einem Bauzaun gesperrt ist und nicht betreten werden darf", erläutert der stellvertretende Leiter des Grünflächenamtes, Klaus Herrmann, im Gespräch mit der Rheinischen Post. Außerdem musste ein niedriger Zaun entlang der St. Töniser Straße gesetzt werden, um zu verhindern, dass spielende Kinder auf den Radweg oder auf die Fahrbahn laufen. Jedenfalls sind die ersten Picknicktische, ein Klettergerät und eine Torwand bereits installiert. Sitzbänke, ein Holzpodest oder eine 30 Meter lange Seilbahn kommen unter anderem noch. Außerdem wirdt es jede Menge Grün geben, so etwa 50 Bäume, zumeist Winterlinden.

"Wir sind gut im Plan, warten jetzt mal ab, bis alle Grundstücke im zweiten Bauabschnitt fertig bebaut sind", sagt Kempens Tiefbauamtsleiter Torsten Schroeder. Im ersten Bauabschnitt waren es etwa 70 Wohneinheiten. Im zweiten Abschnitt hatte die Stadt ihre 37 der insgesamt 62 Grundstücke veräußert. Der Rest war und wird noch von privaten Investoren und Bauträgergesellschaften vermarktet. "Wenn nahezu alles bebaut ist, folgt der Endausbau der Straßen", erklärt Schroeder. Wann dies sein werde, lasse sich, so Schroeder, schlecht voraussagen. "Vielleicht im Herbst 2017", meint er.

Auch die Torwand ist auf der großen Grünfläche bereits installiert. FOTO: Kaiser, Wolfgang (wka)

"Es gibt bereits eine Liste von Interessenten", sagt zu einem anschließenden dritten Bauabschnitt zwischen St. Töniser Straße, Isaak-Kounen-Straße und Außenring der Leiter des Referats Liegenschaften und Wirtschaftsförderung bei der Stadt Kempen, Heinz-Peter Teneyken. Allerdings werden hierzu derzeit noch die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Bebauung auf dem etwa 3,8 Hektar großen Gelände geschaffen. Wie viel einzelne Baugrundstücke dort entstehen könnten, weiß Teneyken zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht genau. "Dies hängt auch noch von den Umlegungsverfahren ab", erklärt er. Teneyken ist zugleich Geschäftsführer des Umlegungsausschusses. Erste Erschließungskosten dafür stehen bereits im Haushaltsplan für 2016. Jedenfalls soll auf dem Gelände neben Einzel- und Doppelhäusern auch ein Miet- und Geschosswohnungsbau ermöglicht werden. Nach groben Schätzungen der Planungsingenieure wäre im dritten Abschnitt Platz für bis zu 60 Wohneinheiten.

Quelle: RP
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