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Stadt Kempen
Künstler aus der Partnerstadt stellen im Kempener Rathaus aus

Stadt Kempen: Künstler aus der Partnerstadt stellen im Kempener Rathaus aus
Kempens Bürgermeister Volker Rübo (am Rednerpult) eröffnete im Rathaus-Foyer die Ausstellung mit Werken von Künstlern aus Wambrechies. FOTO: Prümen
Stadt Kempen. Seit Samstagnachmittag wird der Besucher im Kempener Rathaus am Buttermarkt von einer schier überbordenden Fotoausstellung empfangen. Es sind farbenprächtige Fotografien, an denen man einfach nicht vorbei gehen kann.

Denn der "Photo Club de Wambrechies" stellt einen großen Überblick von Bildern seiner vielen Mitglieder aus. Hinzu kommen einige Bilder von Künstlern der Gruppe "Art et Coleur". Aus ursprünglich einmal 16 Mitgliedern ist der Fotoclub inzwischen auf von 55 Hobby-Fotografen angewachsen. Kempens Bürgermeister Volker Rübo vermutete bei seiner Begrüßungsrede, dass es in der Kempener Partnerstadt "ein Nest von Fotografen" geben müsse.

Zum dritten Mal stellen Künstler aus Wambrechies in Kempen aus. Einige von ihnen waren gemeinsam mit Pierre Pennequin als Vertreter der Verwaltung aus Wambrechies nach Kempen gereist. Volker Rübo wertete den regen Kulturaustausch zwischen beiden Städten als Zeichen der guten Kontakte, die sich in 40 Jahren Partnerschaft zwischen den beiden Städten entwickelt haben. Für große Mithilfe bei der neuen Ausstellung dankte der Bürgermeister den Kempener Künstlern Wijo Heinen und Paul Maaßen. Sie kümmern sich auch während des Besuches aus der Partnerstadt um die französischen Gäste. Heinen hat zudem organisiert, dass viele weitere Fotografien in den Schaufenstern Kempener Einzelhändler zu sehen sind.

Heutzutage ist es selbstverständlich, dass man in den Zeiten der offenen Grenzen Kunstwerke einfach durch verschiedene Länder transportieren kann. Das war nicht immer so, erinnerte Rübo. Auch wenn derzeit angesichts von Terrorismus die Grenzen nicht mehr ganz so durchlässig sind. Rübo mahnte, sich weder von Terrorismus noch von rechtsextremen Parolen in dem Bemühen um Austausch zwischen den Ländern einschüchtern zu lassen. "Wir lassen uns unser geeintes Europa nicht nehmen" sagte er. Die Sprache der Kunst sei immer verständlich und könne Sprachbarrieren überwinden. Kunst diene als Mittel für ein friedliches Miteinander. Sie zeige die Schönheit des Lebens.

Ein großer Teil der Bilder zeigt Feste. Denn dies war Thema eines Fotoprojektes des Clubs. Die Themenvielfalt in diesem Bereich ist aber so bunt wie das Leben. Es gibt besinnliche Aufnahmen vom Weihnachtsbaumschmuck genauso wie Bilder vom Jahrmarkt oder von Volksfesten.

Zu sehen ist die Ausstellung bis 20. September während der Öffnungszeiten des Rathauses.

(sr)
 
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