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Stadt Kempen
Kulturerbe: Synode begrüßt Initiative zu St. Martin

Stadt Kempen. Die von dem Kempener Jerayatnam Caniceus maßgeblich mitgetragene Initiative, das St.-Martins-Brauchtum von der Unesco als immaterielles Weltkulturerbe anerkennen zu lassen, stößt inzwischen auf ein immer breiteres positives Echo. Auch die Synode der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), die am Wochenende in Bonn tagte, hat sich mit der Martinstradition beschäftigt und beschlossen, künftig auch das Martinsfest zu feiern. Es wurde in die neue "Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder" aufgenommen. Diese Ordnung enthält - nach Sonn- und Feiertagen sortiert - unter anderem die Wochenlieder sowie die Bibeltexte, die am jeweiligen Sonntag in den Gottesdiensten gelesen werden sollen.

Lob dafür und die Initiative von Caniceus und seinem Mitstreiter René Bongartz aus Brüggen gab es inzwischen auch von katholischer Seite. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick erklärte, damit könne der heilige Martin "noch mehr wirkungsvolle Gestalt für Solidarität und Teilen, Einheit und Liebe" in der Welt sein.

(rei)
 
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