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Stadt Kempen
Kulturforum: Bauarbeiten dauern an

Stadt Kempen: Kulturforum: Bauarbeiten dauern an
Viel Gips und Putz wird noch benötigt, um die vielen Meter offenen Wände wieder zu verschließen. Kulturamtsleiterin Dr. Elisabeth Friese ist zuversichtlich, dass die Bauarbeiten bis Mitte Mai weitgehend abgeschlossen sind. FOTO: Prümen
Stadt Kempen. Der Kreuzgang des Franziskanerklosters ist noch nicht fertig gestellt. Die Wände müssen neu verputzt werden. Zum Jubiläum des Vereins Kempen Klassik Mitte Mai soll das Kulturforum aber wieder nutzbar sein. Von Silvia Ruf-Stanley

Das Kulturforum Franziskanerkloster wird zum Jubiläumsfest des Vereins Kempen Klassik frei zugänglich sein. Davon geht die Stadtverwaltung derzeit aus. Vom 12. bis 14. Mai feiert der Verein sein 20-jähriges Bestehen. Dazu gehören neben dem großen Geburtstagsfest am 12. Mai mit der "Schubertiade", bei der unter anderem der Kölner Rundfunkchor auftritt am Samstag, 13. Mai, auch ein Nachmittag mit Wandelkonzerten und ein Familienkonzert am Sonntag, 14. Mai. Veranstaltungsort soll das Kulturforum sein. Schon jetzt zeichnet sich eine große Anzahl von Besuchern gerade für das Eröffnungskonzert ab.

Kulturamtsleiterin Dr. Elisabeth Friese bestätigte gestern auf Anfrage der Rheinischen Post, dass alle vier Kreuzgänge, die derzeit noch renoviert werden, bis zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall frei sein werden. Es gibt also keine störenden Sperrholztrennwände mehr, die die Besucher beim Gang durch die Konzerträume behindern. Schließlich finden die Wandelkonzerte in unterschiedlichen Räumen statt. Und auch der Eingang wird sich dann hoffentlich nicht mehr als Baustelle präsentieren. Bis dahin sollen alle Leitungen, die während der Umbauarbeiten offen an den Wänden hingen, ordentlich verputzt sein.

Fertig gestellt sind seit einiger Zeit die früher unzulänglichen Toiletten. Sie sind nicht nur ansprechender gestaltet, sondern auch teilweise größer als früher. Während der Bauarbeiten mussten Konzertbesucher der Paterskirche oder Besucher des Rokokosaals mit Toilettenwagen, die neben dem Hauptportal der Kirche in der Nähe der Burgwiese platziert waren, vorlieb nehmen.

Nach Angaben von Elisabeth Friese wird es wohl nicht klappen, dass zum Festival bereits die neue Beleuchtung der Räume installiert ist. Die Ausleuchtung mit neuen Lampen, die mit indirektem Licht die Gänge erhellen, sei sehr aufwendig. Dafür hat der Kempener Klaus Zitterich, Geschäftsführer der Oberhausener Firma Amecko, eine spezielle Lichtgestaltung für alle Räume entwickelt. Zunächst hatte er sich den Kreuzgang, in dem die Neugestaltung beginnen soll, vorgenommen. Plan ist es, auf die Kapitelle der Säulen rechts und links des Ganges Leuchten zu setzen. Diese sind nach oben gerichtet, heben also auch die Architektur des Ganges hervor. Aber dies brauche Zeit, zumal das Verlegen neuer Leitungen in dem alten Gebäude schwierig sei. Also bleibe es zunächst bei der momentan noch teilweise diffusen Baustellenbeleuchtung. Aber das Haus werde sich wohl dem großen Besucherandrang gut präsentieren, meint die Kulturamtsleiterin.

Quelle: RP
 
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