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Gemeinde Grefrath
L 391: Beschilderung sorgte für einige Verwirrung

Gemeinde Grefrath. In Oedt wunderten sich Autofahrer in dieser Woche, dass sie auf der Johannes-Girmes-Straße nicht mehr - wie gewohnt - ihre Autos parken konnten. Im Zuge der Beschilderung der Umleitungsstrecke, die wegen der Sperrung der Bundesstraße 509 zwischen Mülhausen und Kempen eingerichtet worden ist, durfte bis Mitte der Woche auch nicht mehr auf dem separaten Parkstreifen am Fahrbahnrand geparkt werden. Auf der gesamten Strecke der L 391 (Hauptstraße/Johannes-Girmes-Straße) sind Schilder aufgestellt worden, die Halteverbot signalisieren - zunächst teilweise aber wohl auf der falschen Straßenseite in Richtung Vitus-Kirche. Streng genommen galt die Regelung auch für die Parkbuchten zwischen den Bäumen. Vereinzelt standen dort Fahrzeuge, die eigentlich dort nicht halten durften. In sozialen Netzwerken hatte die Beschilderung bei Grefrathern schon für Unverständnis gesorgt. Vor allem Oedter kritisierten die Regelung. Mittlerweile sind die Schilder auf der gegenüberliegenden Straßenseite (in Richtung Mülhausen) platziert, in den Parkbuchten kann wieder geparkt werden.

Allerdings wurde insgesamt ein Schilderwald produziert, den Anwohner in dieser Form für überzogen halten. Dieser Schilderwald wirkt insbesondere vor dem Hintergrund kurios, dass auf der anderen Umleitungsstrecke von Mülhausen über Klixdorf nach Kempen an der Kempener Straße nach wie vor zwischen der Einmündung Hauptstraße und dem Ortsausgang Autos am Fahrbahnrand parken. Dort wurde kein absolutes Halteverbot eingerichtet. Dort würde es aber Sinn machen, weil es vor allem am Morgen und am Nachmittag zu den Verkehrsspitzen zu Behinderungen kommt.

Hinzu kommt, dass zeitweise auf der Hauptstraße gegenüber dem Klostergelände geparkte Wagen den Verkehr dort zusätzlich behindern. Auf diesem Teilstück der Kreisstraße 27 ist allerdings beidseitig absolutes Halteverbot ausgeschildert. Das scheint aber einige Verkehrsteilnehmer nicht zu stören.

(rei)
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