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Kreis Viersen
Landwirte raten zu Gänsefleisch aus der Region

Kreis Viersen. Jetzt beginnt wieder die Hochsaison für Gänsefleisch. "Ob am Martinstag, ob zu zahlreichen Weihnachtsfeiern in der Adventszeit oder am Heiligabend: Der Gänsebraten wird gern als traditionelles Festessen serviert. Wer auch in diesem Jahr nicht auf den leckeren Gänsebraten aus heimischer Produktion verzichten will, sollte sich seine Martins- oder Weihnachtsgans rechtzeitig sichern", rät Paul-Christian Küskens, Vorsitzender der Kreisbauernschaft.

Beim Kauf von Gänsefleisch sollten die Verbraucher, so Küskens weiter, verstärkt auf die Herkunft achten und auf Produkte aus der Region zurückgreifen. Frische und beste Fleischqualität und eine Erzeugung unter hohen Hygiene- und Tierschutzstandards seien in Deutschland durch eine strenge gesetzliche Regelung garantiert. Wo es im Rheinland Gänse direkt beim Bauern zu kaufen gibt, steht unter www.landservice.de. "Verbraucher müssen in diesem Jahr zwischen 12,50 und 15,50 Euro pro Kilogramm für eine frisch geschlachtete Gans auf die Theke legen und damit etwas mehr als im Vorjahr", sagt Küskens.

In Nordrhein-Westfalen werden nach Angaben des Landwirtschaftsverbands die Gänse im Freiland gehalten. Nach vier bis sechs Wochen im Stall verbringen die nordrhein-westfälischen Gänse etwa sieben Monate auf der grünen Wiese. "Leider greifen Verbraucher auch zur günstigeren Tiefkühlgans aus Osteuropa, die kein Weidelandgesehen hat", betont der Vorsitzende hervor. Die Weidehaltung an frischer Luft fördere die Gesundheit und Entwicklung der Gänse.

(hd)
 
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