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Stadt Kempen
Lebensfreude im Kunstgarten

Stadt Kempen: Lebensfreude im Kunstgarten
Bei der Vorstellung des Galerie-Programms in der Baumschule (v.l.): Axel Höfkes, Mario Poeira, Karin Meincke, Egon Heidefeld und Rudolf Höfkes. FOTO: wolfgang kaiser
Stadt Kempen. Zum siebten Mal verwandelt sich am ersten Juni-Wochenende das Areal der Kempener Baumschule Höfkes in eine Galerie. Die Baumschulgärtner Höfkes und der Krefelder Galerist Egon Heidefeld laden zum Kunst-Genuss im Freien. Von Willi Schöfer

"Es ist faszinierend, was hier im Laufe der Zeit entstanden ist", sagt Krefelds Bürgermeisterin Karin Meincke. Sie steht gerade in einer grünen Gartenwelt, inmitten von Teichen, Sitzgruppen und vielen Pflanzen. Es ist die Baumschule von Vater & Sohn, von Rudolf und Axel Höfkes in Kempen-Unterweiden. Gemeinsam mit dem Krefelder Galeristen Egon Heidefeld kündigen sie ein Großereignis an, zu der dort am kommenden Samstag und Sonntag, 4. und 5. Juni, mehr als 10.000 Besucher erwartet werden. Mehr als 50 Künstler und Künstlerinnen und etwa 40 andere Betriebe und Gemeinschaften werden dann dort eine Skulpturen- und Erlebnis-Landschaft schaffen. Das Parken und der Eintritt sind an beiden Tagen frei; jeweils von 10 bis 18 Uhr sind die Öffnungszeiten.

Natürlich kommt Karin Meincke an den beiden Juni-Tagen ebenfalls wieder auf das grüne Gelände. Sie wird gemeinsam mit Kempens Bürgermeister Volker Rübo die Skulpturen- und Garten-Show am Samstag, 4. Juni, um 14 Uhr eröffnen. Und die Bürgermeisterin aus der Samt- und Seidenstadt hat eine weitere Funktion. Sie wird dann die Schirmherrin einer Benefiz-Veranstaltung sein. Karin Meincke ist offiziell noch bis Dienstag nächster Woche die Oberin der DRK-Schwesternschaft, die sich seit 2012 um schwerkranke Kinder oder um Kinder mit oder ohne ein Handicap kümmert. Gemeint ist das Stups-Kinderzentrum in Krefeld, das diesmal den Spendenerlös bekommen wird. An einigen Stellen im Gelände werden daher nicht Sparschweine sondern Sparfrösche aufgestellt. Denn der Frosch ist im Logo des Kinderzentrums zu sehen. Und "Froschkönige", gemeint sind ehrenamtliche Helfer und Helferinnen, werden dort immer gesucht.

Alle zwei Jahre findet seit 2002 die Großveranstaltung "Skulptur & Garten" statt. "So viele Künstler und Künstlerinnen hatten wir noch nie", sagt Egon Heidefeld und freut sich über die große Resonanz. Die Kreativen kommen mit ihren Skulpturen, Installationen und Bildern von überall her, unter anderem aus Italien und Portugal. Die weiteste Anreise dürfte wohl die Japanerin Mariyo Yagi haben, die sogar eine begehbare Großplastik mitbringen wird und schon bei der Biennale in Venedig ausgestellt hat. Aus der hiesigen Region machen unter anderem Irmtraut Helten, Sophie Voigt-Chadeyron, Guido Zenke, Stephanie Hermes sowie die Kempener Christoph und Clemens Pasch mit. Viele ihrer Skulpturen werden zum Kauf angeboten.

Der 36-jährige Junior-Chef Axel Höfkes erwähnt weiter, dass dabei nicht nur das eigene Sortiment mit dem neuen Schaugarten vorgestellt wird und, so auch vom eignen Landschaftsarchitekten, Marco Poeira, über die Möglichkeiten moderner Gartengestaltung informiert wird. Zahlreiche Partnerfirmen werden in den Freiräumen ihre Stationen haben. Dort können sich die Besucher zweckmäßige Gartengeräte oder Sitzgarnituren im Freien anschauen oder auch Tipps zur richtigen Gestaltung und zur Ausleuchtung des Mobiliars oder der Pflanzen bekommen.

Und es wird in dem "Grünen Museum" außerdem eine Aktionsbühne aufgebaut. Dort finden mehrere Modenschauen statt und nehmen Joe Kiki & Team (Kempen), die Band "Take Two" (Krefeld) und die Meerbuscher Formation "All the weird horses" die Instrumente in die Hand. Die Krefelder Ballettschule Houben bringt ihre jungen Ballerinen mit. Land- und Lebenslust werden großgeschrieben. Für das Catering werden einmal mehr Viktor Furth mit seinem Team vom Krefelder Nordbahnhof zuständig sein; außerdem der Willicher Ramshof und das Weinhaus Straeten. Auf die Kinder wartet ein Spiele-Parcour. 2014 waren an den beiden Tagen rund 10.000 Besucher nach Unterweiden in die Baumschule gekommen. In Arbeit ist derzeit noch der genaue Programm- und Geländeplan.

Quelle: RP
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