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Gemeinde Grefrath
Lebenshilfe feiert ihr Jubiläum auch mit einem Rollschuhmusical

Gemeinde Grefrath: Lebenshilfe feiert ihr Jubiläum auch mit einem Rollschuhmusical
Die Sternenlichtrevue aus Mettmann begeisterte am Samstag und Sonntag mehr als 600 Besucher in der Oedter Mooren-Halle. FOTO: Norbert Prümen
Gemeinde Grefrath. 50 Jahre Lebenshilfe im Kreis Viersen. Farbenfroher, poppiger, dynamischer, atemberaubender und unterhaltsamer konnte der Auftakt der Geburtstagsfeierlichkeiten der Lebenshilfe (die Feierlichkeiten dauern noch bis November 2017) kaum sein. Die Sternenlichtrevue aus Mettmann mit 32 bunt und fantasievoll gekleideten Aktiven im Alter von fünf bis 23 Jahren und selbst geschneiderten Kostümen "aus dem All" war für die Lebenshilfe ein Glücksfall. Die Mooren-Halle bebte, das Rollschuhmusical nach der Musik von Andrew Lloyd Webber elektrisierte, und der Mooren-Bau wurde für knapp drei Stunden zum "Sportpalast im Universum".

Die rasanten Fahrten der 32 Aktiven auf der Bühne, im Saal und von der Bühne runter begeisterten die gut 600 Besucher bei den zwei Vorstellungen am Samstag und gestrigen Sonntags restlos. Dazu die Musik, die seit fast 30 Jahren rund 16 Millionen Besucher zum Musical Starlight Express nach Bochum gelockt hat. Von der ersten Minute an ging das Publikum begeistert mit, erlebte rasante Fahrten, genoss den "Fahrtwind" der Rollschuhkünstler und erlebte eine Farborgie auf der Bühne und im Saal, denn nicht nur die Kostüme ließen die Herzen der Besucher höher schlagen, sondern auch die gute Arbeit der Lichttechniker überzeugte. Sternenflimmern auf der Bühne und an der Decke zauberten zudem eine erlebnisreiche Fantasiewelt in die Halle. Akrobatische Einlagen fehlten ebenso wenig.

Es war schwer für die junge Dampflok Rusty, zwischen den modernen Diesel- und E-Loks zu bestehen. Doch sie trat mit vollem Mut während der Weltmeisterschaft der Züge gegen alle an und sah für sich auch immer wieder "Licht am Ende des Tunnels". Während die arrogante Diesellok Greaseball mit der ultramodernen E-Lok Elektra konkurrierte und beide sich einen aufregenden Kampf mit den internationalen Zügen aus verschiedenen Ländern lieferten, ging es in der unterhaltsamen Show aber auch um Freundschaft und Liebe.

Die Aufführung in Oedt bewies musikalisch gesehen, dass man durchaus verschiedene Musikrichtungen wie Pop, Rock, Blues und Elektro verbinden kann. Dabei waren den einzelnen Figuren und Zügen individuelle Motive und charakteristische Stile zugeordnet. Blickt man dann auch noch auf das Alter der 32 Aktiven, dann bleibt festzustellen, dass sie nicht nur hochmotiviert waren, sondern vollends in ihrem jungen Alter das Publikum überzeugten.

(mab)
 
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