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Stadt Kempen
Lichterketten werden ergänzt

Insgesamt hat die neue Weihnachtsbeleuchtung in Kempen Zustimmung gefunden, erklärt der Vorsitzende des Kempener Weberings, Armin Horst im RP-Gespräch. Zwar gab es noch die eine oder andere Startschwierigkeit. So hatten sich einzelne Elemente - wie seinerzeit berichtet - in einer stürmischen Nacht verdreht, nicht alles leuchtete so, wie man es sich bei der Händlergemeinschaft wünschte. Das seien aber Kleinigkeiten gewesen, so Horst, die nun bis zur nächsten Adventszeit gemeinsam mit der Tönisvorster Firma Rehse, die die neue Beleuchtung lieferte und bei der sie jetzt auch lagert, behoben werden sollten.

Neu: Auch die bis dahin neu gestaltete Judenstraße wird in diesem Jahr in der Adventszeit mit der neuen Beleuchtung ausgestattet. ebenfalls wird eine Lücke auf der Engerstraße mit zusätzlichen Lichterketten geschlossen und die Burgstraße bis zum Ende der Fußgängerzone beleuchtet. Noch keine Einigung gibt es nach Angaben des Werberings mit der Eigentümergemeinschaft am Klosterhof, dort auch die Lichterketten installieren zu dürfen.

20.000 Euro an Großspenden gab es für die Anschaffung der neuen Beleuchtung, hinzu kamen noch etliche Einzelbeiträge. So kam der Werbering bei 32.674 Euro Anschaffungskosten insgesamt auf eine minimale Unterdeckung von gerade einmal 11,31 Euro. Es gibt fünf weitere Interessenten für eine Stern-Patenschaft. Für 200 oder 400 Euro kann man seinen persönlichen Stern mitten in der Weihnachtsbeleuchtung finanzieren. Weiterhin werden Händler und teilweise auch Hauseigentümer jährlich jeweils 100 Euro für Unterhaltung und Installation der Beleuchtung zahlen. Aus den Einnahmen will der Werberingvorstand auch eine Rücklage für eventuelle Reparaturen und Erweiterungen bilden.

Besonders dankbar ist der Kempener Werbering für die Unterstützung durch Stadt und Stadtwerke Kempen bei der Installation der neuen Lichterketten. Die Stadt übernimmt die Kosten für die Anbringung, die Stadtwerke hatten das Material für die neue Installation beigesteuert. Im Gegenzug wird durch die Verwendung von LED-Leuchten nicht unerheblich bei den Stromkosten, die die Stadt trägt, gespart.

(sr)
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