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Stadt Kempen
Kempener Martinsfest: Fackeln im Rathaus zu sehen

Martinszug Kempen 2015: Fackeln im Rathaus zu sehen
Kinder bestaunen die bunten Martinsfackeln, die in den Schaufenstern des Rathaus-Foyers zu sehen sind. FOTO: Kaiser, Wolfgang (wka)
Stadt Kempen. Bis zum 5. November sind die Kunstwerke von Schülern im Foyer des Verwaltungsgebäudes am Buttermarkt ausgestellt. Von Silvia Ruf-Stanley

In diesen Tagen lohnt sich ein Blick vom Buttermarkt ins Foyer des Kempener Rathauses wieder einmal besonders. Denn Lehrer Markus Pricken von der Martin-Schule hat dort mit seinen fleißigen Helfern Lea, Sandra, Tim und Julian, alle 15 Jahre alt und Schüler der Klasse 9 a, die neue Fackelausstellung aufgebaut.

Wieder waren die Kempener Schüler und ihre Lehrer sehr kreativ. Da gibt es große Fackeln mit der Burg inklusive Feuerwerk zu bestaunen. Andere Schüler haben die zum Martinszug bunt beleuchteten Häuser rund um die Burg zum Thema. Überhaupt findet sich mehrfach die Fachwerkidylle der Altstadt als Motiv. Und auch der Martinszug selbst wird zum Thema. Da sieht man im Scherenschnitt Kinder mit ihrer Laternen durch die bunte Stadt wandern. Nicht fehlen dürfen auch in diesem Jahr Fackeln mit dem Stadtwappen als Motiv. Die Gesamtschule hat sogar Fackeln, die zum einjährigen Bestehen der neuen Schule gratulieren.

Beim Martinszug werden in diesem Jahr jede Menge beleuchtete Märchenfiguren unterwegs sein - prächtige Froschkönige, Prinzen und Prinzessinnen oder ganze Märchenszenen, die nicht nur mit Pappe und Papier dargestellt werden, sondern auch mit viel anderen Materialien. Da baumelt bei Rapunzel ein Kamm oder bei Schneewittchen der vergiftete Apfel.

Immer wieder beliebt sind grafische Motive. Die haben sich übrigens auch die Helfer von Lehrer Pricken vorgenommen. Bei ihnen tanzen Kreise und Rauten auf den Fackeln. Oder sie haben die Fassade des von-Nievenheim'schen Hauses nachempfunden. Alles ist sorgfältig in farbigem Transparentpapier übereinander geklebt. Und zur besseren Haltbarkeit laminiert. An der Martin-Schule werden die Martinslaternen seit einigen Jahren konzentriert an drei Kreativtagen von den Schülern gebastelt. Dann werden die Klassenzimmer kurzerhand zu Ateliers umgewandelt. Das habe den Vorteil, so Lehrer Pricken, dass alle Materialien liegen bleiben können. Das Reinigungspersonal weiß Bescheid und lässt die Räume so, wie sie sind. Nach drei Tagen sind dann die Fackeln fertig und die Schüler räumen gemeinsam auf.

Einer der ersten Besucher der aktuellen Ausstellung war übrigens Kempens Alt-Bürgermeister Karl-Heinz Hermans. Der freute sich vor allem, dass er bereits eine Flüchtlingsfamilie getroffen hatte, die sich auf das Martinsfest und den großen Umzug freut. Die Fackeln sind bis zum 5. November im Rathaus-Foyer zu sehen.

Quelle: RP
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