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Gemeinde Grefrath
Museum Dorenburg setzt sich für Ackerwildkräuter ein

Gemeinde Grefrath: Museum Dorenburg setzt sich für Ackerwildkräuter ein
Startschuss für die Wiederansiedlung seltener Wildackerkräuter im Freilichtmuseum: Ingo Schabrich (4.v.l.), und der stellvertretende Museumsleiter Kevin Gröwig (5.v.l.) mit Heinz Breuer (v.l.) Belinda Giesen-Druse (CropScience), Friedhelm Decker, Thomas Muchow (Stiftung Rheinische Kulturlandschaft) und sowie Monika Deventer, Untere Landschaftsbehörde. FOTO: kreis Viersen
Gemeinde Grefrath. Rot, hellblau, gelb und rosé - wenn die Natur mitspielt, blühen im kommenden Sommer farbenfrohe Ackerblumen im Grefrather Freilichtmuseum. Es beteiligt sich am Projekt "Unkraut vergeht nicht - stimmt nicht" der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft. Ziel ist der Erhalt, die Wiederansiedlung und Vermehrung vom Aussterben bedrohter Ackerwildkräuter aus der Region.

"Das Projekt bereichert das Angebot des Museums", sagt Kreisdirektor und Kulturdezernent Ingo Schabrich. "Traditionelles bewahren und Hintergründe erklären, das haben das Projekt und unser Museum gemeinsam." Die Darstellung der niederrheinischen Kulturlandschaft ist dabei ein wichtiges Element. Auf einem Feld zwischen den Hofanlagen Waldniel und Rasseln werden im Herbst und Frühjahr zwischen dem Getreide acht so genannte Unkräuter gesät: Acker-Krummhals, Saat-Hohlzahn, Saat-Wucherblume, Acker-Löwenmaul, Sand-Mohn, Acker-Lichtnelke, Acker-Ziest sowie Saat-Mohn.

Ende Mai bis Anfang Juni beginnen die Kräuter zu blühen. "Alle für das Museum ausgewählten Arten sind nicht giftig", sagt Friedhelm Decker, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft. Seit sechs Jahren betreut die Stiftung das Projekt. Kooperationspartner ist Bayer CropScience, ein selbstständiger Teilkonzern der Bayer AG. Seit diesem Jahr ist das Modellprojekt aus dem Rheinland bundesweit aktiv.

Eine Hinweistafel am Wegrand informiert die Besucher über das neue Projekt im Freilichtmuseum.

Quelle: RP
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