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Kreis Viersen
Nabu für Naturschutzarbeit in der Region ausgezeichnet

Kreis Viersen. Der Bezirksverband Krefeld-Viersen im Naturschutzbund (Nabu) ist für seine hervorragende Arbeit kürzlich in Essen mit der Lina-Hähnle-Medaille ausgezeichnet worden. Dieser nach der Gründerin des Naturschutzbundes benannte Preis wird seit 1989 jährlich an Menschen verliehen, die sich in besonderer Weise um den Natur- und Umweltschutz in Deutschland verdient gemacht haben.

Der Nabu-Bezirksverband Krefeld-Viersen, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiern konnte, ist mit mehr als 6800 Mitgliedern der größte Verband in Nordrhein-Westfalen. Er umfasst zehn Ortsgruppen in Krefeld, Brüggen, Grefrath, Kempen, Nettetal, Niederkrüchten, Schwalmtal, Tönisvorst Viersen und Willich.

"Schwerpunkt unserer Arbeit ist der Schutz und die Pflege der heimischen Tiere und Pflanzen, von denen viele auf der Roten Liste der gefährdeten Arten stehen. Durch unsere gezielten Renaturierungsmaßnahmen auf ausgewählten Flächen ist es uns gelungen, viele vertriebene Arten wie Weißstorch, Fledermäuse und Teichrohrsänger in unserer Gegend wieder anzusiedeln. Aber auch den Niederrhein prägende Kulturpflanzen wie Kopfweiden und -buchen oder Streuobstwiesen werden von uns regelmäßig gepflegt, um kulturhistorische Nutzungsformen zu bewahren", so der Vorsitzende des Nabu-Bezirksverbandes, Reiner Rosendahl.

Ein Vorzeigeprojekt des Nabu im Kreis Viersen ist seit vielen Jahren der Naturschutzhof Sassenfeld in Nettetal-Lobberich. Dort finden unter der Leitung von Wiebke Esmann zahlreiche naturkundliche Führungen und Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene statt.

Quelle: RP
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