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Nach getaner Arbeit klönen

Wie kam es, dass Sie bei der Aktion Frühjahrsputz mitgemacht haben?

Bauer Wir haben Post von der Stadt Kempen erhalten, in der die Aktion angekündigt wurde. Wir haben dann überlegt, ob wir mitmachen sollen, und beschlossen, unsere Bewohner vom Betreuten Wohnen zu fragen, ob sie Lust hätten, Müll aufsammeln zu gehen. Doris Wehlan, Susanne Groß und Leni Stamsen hatten Lust und so sind wir gemeinsam losgezogen.

Wie war der Frühjahrsputz-Tag?

Bauer Uns hat es sehr viel Spaß gemacht. Es war wie ein aktiver Spaziergang. Wir haben uns mit Handschuhen sowie Müllbeuteln ausgerüstet und in der Umgebung unseres Hauses gesammelt. Wobei wir zweimal gelaufen sind. Wir haben so viel Müll gefunden - angefangen von diversen Verpackungsmaterialien, insbesondere an der Aldekerker Straße von Fast-Food-Ketten, bis hin zu Flaschen und mit Kot gefüllte Hundebeutel, die die Bürger einfach an den Feldrand werfen. Weil es so viel war, haben wir einen Bollerwagen geholt, um alles abtransportieren zu können. Die Müllsäcke sind uns zu schwer geworden. Die gefundenen Flaschen haben wir dabei direkt im Altglascontainer entsorgt. Wir werden im kommenden Jahr auf jeden Fall unsere Bewohner wieder fragen, ob sie mitmachen möchten.

Gibt es einen Wunsch für den nächsten Frühjahrsputz?

Bauer Wir haben ein bisschen einen gemeinsamen Abschluss vermisst. Es wäre schön, wenn es nach getaner Arbeit einen Treffpunkt geben würde, wo man sich zusammensetzt und ein wenig erzählt.

Quelle: RP
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