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Nabu Zeichnet Wettbewerbssieger Aus
Naturschützer vergeben Preise für späten Heckenschnitt

Kempen. KEMPEN (rei) Gleich drei Gartenbesitzer-Paare konnte die Ortsgruppe Kempen-St. Hubert-Tönisbeg im Naturschutzbund (Nabu) bei ihrem Ligusterhecken-Wettbewerb auszeichnen. Denn es gab drei erste Plätze. Ausgezeichnet wurden die Ligusterhecken am Weberhaus an der Königsstraße in St. Hubert (Karin und Frank Schubert), an der Herkenrathstraße in Kempen (Barbara de Rath-Giese und Kurt Giese) sowie an der Lilienstraße in Kamperlings (Dorothee Schimpf und Uwe Kleinen).

Alle drei Hecken hatten das Wettbewerbsteam gleichermaßen erfreut, da sie alle reichlich Nahrung für Schmetterlinge, Honigbienen und Co angeboten haben. Als Siegprämie gab es jeweils 50 Euro. Einhellig war man jedoch auch der Meinung, dass in diesem Sommer deutlich weniger Blütenbesucher zu sehen oder zu hören waren. Die Nabu-Ortsgruppe hofft, dass es im nächsten Jahr in der Thomasstadt eine möglichst große Zahl von Nachahmern gibt, die dem Beispiel der Wettbewerbssieger folgen und ihre Ligusterhecken erst nach der Blüte schneiden.

Der späte Schnitt hat nach Angaben des Nabus den Vorteil, dass der Zuwachs bis zur nächsten Blüte geringer ausfällt. Außerdem könnten die Früchte den Vögeln als zusätzlich Nahrung dienen.

Quelle: RP
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