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Gemeinde Grefrath
Neubauten verändern Grefraths Gesicht

Gemeinde Grefrath: Neubauten verändern Grefraths Gesicht
Das Neubaugebiet "Bousch" ist fast zugebaut. FOTO: manfred Baum (3)/ Kaiser (Archiv)
Gemeinde Grefrath. Das ehemalige Grevelour-Gelände ist komplett bebaut. Im "Bousch" geht es kräftig voran. Weitergebaut wird an Nord- und Neustraße. Bleibt die Frage, was aus der ehemaligen Kaserne wird, die immer mehr verfällt. Von Manfred Baum

Neubauten verändern das Gesicht einer Kommune, besonders einer kleinen Gemeinde wie Grefrath. Gut 20 Jahre nach der Schließung der Plüschweberei Grevelour ist jetzt das ehemalige Firmengelände, das unmittelbar an den Ortskern grenzt, komplett bebaut. Die letzte freie Fläche war ein Grundstück an der Ecke Nord- und Vinkrather Straße. Dort sind jetzt Reihenhäuser fertiggestellt worden, von denen die ersten bereits bezogen wurden. So hat sich das innerörtliche Bild ganz erheblich verändert.

Kurz vor der Fertigstellung steht der Neubau des Mehrfamilienhauses mit Eigentumswohnungen an der Lobbericher Straße auf dem Gelände der früheren Firma Schmitz und der Tankstelle. Dort öffnet im November ins Erdgeschoss die Diakonie-Tagespflege. Alle Wohnungen in den Obergeschossen sind bereits verkauft. Beim Neubaugebiet "Bousch" im Norden in Vinkrath ist die Südseite mit Blick auf das neu angelegte Biotop des Wasser-und Bodenverbandes Mittlere Niers fast zugebaut. Zum Dorenburgwäldchen und der fußläufigen Verbindung zur Dorenburg und zum Schwingbodenpark gibt es Wanderstrecken und den Weg Hohe Pausch von Grefrath nach Vinkrath. Dort geht man auch vorbei an der ehemaligen Nato-Kaserne der Belgier, die seit Jahrzehnten brach liegt und mehr und mehr zerfällt. Das Bauland könnte Grefrath gut gebrauchen. Zwei größere Häuser befinden sich im Rohbau. Das sind die Häuser an der Ecke Neustraße /Stadionstraße und der Neubau an der Bahnstraße zwischen der ehemaligen Ratsschänke und dem Ex-Diensthaus der Gemeindedirektoren. An der Mülhausener Straße sind zwei Häuser (Bohnen und Strux) abgerissen worden. Dort haben die Erdarbeiten begonnen für den Neubau von Eigentumswohnungen. Ende des Jahres ist das Mehrfamilienhaus Am Haspel mit sechs Wohnungen in verschiedenen Größen fertig.

Noch einmal gravierend verändern wird sich Grefrath in unmittelbarer Nähe zum Ortskern, wenn das Gelände zwischen der Nord- und Neustraße bebaut wird, das seit rund 20 Jahren ungenutzt ist. In Mülhausen ist das Gelände des Klostergartens ebenso fast komplett zugebaut. Mit Abstand am wenigsten wird in Oedt gebaut, wo es keine größeren aktuellen Neubaugebiete gibt. Ende des Monats beginnt der Umbau und die Sanierung des Sporthauses an der Nierskampfbahn, wo dann rund drei Monate nicht geduscht werden kann. Gebaut werden kann ebenso noch an der Ecke Schulstraße / Hinsbecker / Lobbericher Straße. Dort ist die Rede von einem weiteren Mehrfamilienhaus.

Quelle: RP
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