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Kreis Viersen
Neue Wege in der Kommunikation

Kreis Viersen: Neue Wege in der Kommunikation
Ein Video, viele Perspektiven. Nadine Hansen, duale Studentin, Matthias Willicks, Leiter Personal, sowie (r. u.) Alexander Hosters, Fachinformatiker, berichten im Video über die vielfältige Ausbildung im KRZN. Ebenfalls prominent inszeniert: die Außenansichten der KRZN-Zentrale in Kamp-Lintfort. FOTO: Medienbüro Müller-Bringmann
Kreis Viersen. Kommunales Rechenzentrum Niederrhein setzt beim Werben um Fachkräfte auf bewegte Bilder. Von Peter Müller

Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN), einer der größten IT-Dienstleister für kommunale Verwaltungen in Nordrhein-Westfalen, geht neue Wege in der Kommunikation. Grund ist der zunehmende Wettbewerb um junge Fachkräfte, der durch die Digitalisierung und den demographischen Wandel angetrieben wird. Das KRZN setzt nun verstärkt auf Video und Social Media.

"Junge Fachkräfte werden auf dem Arbeitsmarkt immer rarer. Das merken auch wir beim KRZN", sagt Horst Hermanns, einer der beiden Geschäftsleiter des KRZN. Das Rechenzentrum hat deshalb früh angefangen, seine Fachkräfte selbst auszubilden. In Kooperation mit dem Mercator Berufskolleg, der Schule für Technik (beide Moers), der Hochschule Rhein-Waal am Standort Kamp-Lintfort und der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW am Standort Duisburg bildet das KRZN in den Bereichen Fachinformatik, E-Government und Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre aus. "Die Ausbildung ist sehr gut, die Zukunftsperspektive auch. Jetzt geht es für uns darum, dass sich das herumspricht", betont Horst Hermanns.

"Bewegtbild bewegt", begründet Jonas Fischer, ebenfalls Geschäftsleiter des KRZN, die Weichenstellung hin zu Video. "Die junge Generation ist sehr affin zu Bild und vor allem Video. Genau hier wollen wir sie abholen", betont er. Im neuen Video über die Ausbildung im KRZN lässt der Dienstleister den Zuschauer den 22 Jahre alten Fachinformatiker Alexander Hosters und die 21-jährige Nadine Hansen, die ein duales Studium absolviert, über die Schulter schauen. Frei von der Leber weg erzählen sie, wie ihr Alltag aussieht und wie die Herausforderungen. Für die Außenaufnahmen wurde unter anderem eine Kameradrohne eingesetzt.

"Es geht uns nicht um platte Werbebotschaften, die würden von den jungen Leuten schnell entlarvt", so Horst Hermanns. "Wir sind von unseren Qualitäten als Arbeitgeber überzeugt. Es gab kein Skript oder irgendwelche Vorgaben." Authentisch sein und Sympathie wecken, das sei schon das Ziel des ersten Imagefilms über das KRZN gewesen. Diese Linie verfolge man nun weiter. Das Werben über YouTube aber auch über Social Media Kanäle wie etwa Facebook wolle man forcieren. "Wer von den jüngeren Leuten wahrgenommen werden will, muss auch verstärkt im Netz präsent sein", betont Geschäftsleiter Jonas Fischer.

Anschauen kann man sich die Videos auf www.facebook.com/krzn.de.

Quelle: RP
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