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Benefizaktion Sorgt Für Den Finanziellen Grundstock
Neues Elterncafé im "Mounty" eröffnet

Benefizaktion Sorgt Für Den Finanziellen Grundstock: Neues Elterncafé im "Mounty" eröffnet
Zur Eröffnung des Elterncafés gab es Kaffee und Kuchen - auch für Bürgermeister Volker Rübo (links) und Jugendamtsleiterin Heike Badberg (rechts). FOTO: Hüskes
Kempen. TÖNISBERG Sophia, Robin, Kim und Leonie vom städtischen Kindergarten "Schlösschen" in Tönisberg wussten gleich, wo es für sie am schönsten ist - nämlich in der Spielecke. Da konnten sie vergnüglich spielen, während das neue Elterncafé im Jugendheim "Mounty" offiziell von Bürgermeister Volker Rübo eröffnet wurde. Mit Kindergartenleiterin Helga Niggemann und Conny Schürmanns durften die Kleinen das neue Inventar erkunden.

Dienstags von neun bis zwölf Uhr wird das Elterncafé nach den Sommerferien geöffnet sein. Vorbild ist das Elterncafé im Kempener "Haus der Familie - Campus", das dort seit zwei Jahren mit Erfolg praktiziert wird. Das zugrundeliegende Konzept erläuterte Annette Dieckmeyer vom pädagogischen Bereich des Jugendamtes, die auch die Betreuung des Cafés übernehmen wird, so: "Es soll ein Anlaufpunkt für Eltern mit Kindern von null bis drei Jahren sein zum Klönen und Austausch. Aber es wird auch Beratung und Präventivhilfe angeboten und Kurse für Eltern und Kinder, etwa in Bewegung oder Massage." Sogar eine Kleiderkammer für Kinderkleidung soll demnächst angegliedert werden.

Noch nicht ganz zufrieden ist Jugendamtsleiterin Heike Badberg. Zwar ist der Raum renoviert und die Einrichtung mit Sofaecke und kleinen Tischen gemütlich gestaltet worden, es fehlt jedoch noch ein Wickelraum - ein Problem, das schnell gelöst werden wird. Vorerst können die Babys im nahegelegenen Kindergarten "Schlösschen" gewickelt werden.

Auch für St. Hubert soll das Elterncafé als Treffpunkt dienen. Hier können sich die Eltern aussuchen, ob sie nach Kempen ins "Campus" fahren oder nach Tönisberg.

Durch das Elterncafé, das in der Dorfmitte liegt, sollen auch junge Eltern, die auf dem Wartsberg wohnen, näher an den Dorfkern herangezogen werden. Dies erläuterte Professor Reinhold Knopp, der mit Studenten der Fachhochschule Düsseldorf für den Wartsberg ein Quartierkonzept erarbeitet hat. Offen soll das Elterncafé auch für Flüchtlingsfamilien mit kleinen Kindern sein.

Übrigens: Der Anstoß zur Errichtung des Elterncafés ging von Silke Abbelen und Natalie Hoenig aus, die durch eine von ihnen veranstaltete Benefiz-Gala im Kempener Kolpinghaus erste finanzielle Mittel zur Verfügung stellen konnten.

Quelle: RP
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