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Stadt Kempen
Neues Feuerwehrfahrzeug eingesegnet

Stadt Kempen: Neues Feuerwehrfahrzeug eingesegnet
Bürgermeister Volker Rübo (3.v.l.) überreichte dem St. Huberter Löschzugführer Thomas Hormanns (2.v.l.) den Schlüssel für das neue Einsatzfahrzeug. Mit dabei (von links) Dezernent Hans Ferber, Vize-Bürgermeister Otto Birkmann, Kreisbrandmeister Thomas Riedel, Kempens Wehrchef Franz-Heinz Jansen und Ordnungsamtsleiter Ulrich Eckerleben. FOTO: Hüskes
Stadt Kempen. Der von Raimund Glasmachers geleitete Musikverein St. Hubert zog mit klingendem Spiel durch den Ort, hatte schon vorher den Festgottesdienst in der katholischen Kirche mit gestaltet. Nicht nur die St. Huberter Wehr mit ihrem Löschzugführer Thomas Hormanns hatte sich die beste Uniform angezogen, am Gerätehaus war sogar ein Fahrzeug geschmückt.

Es war der neue "Gerätewagen Logistik" (GWL), der nur darauf wartete, von den Seelsorgern Renate Wehner (evangelisch) und Pero Stanusic (katholisch) eingeweiht und gesegnet zu werden.

Die aktiven Wehrleute standen mit vielen Kameraden der Ehrenabteilung in Reih und Glied. Zur feierlichen Inbetriebnahme des rund 240.000 Euro teuren Fahrzeuges waren Kommunalpolitiker, weitere Verwaltungsleute, sogar Feuerwehrleute aus Stenden und Hüls, Kreis-Wehrführer Klaus-Thomas Riedel sowie die Löschzüge aus St. Hubert, Schmalbroich, Tönisberg und von der Löschgruppe Unterweiden gekommen. Denn für die Kempener Gesamtwehr ist das neue Fahrzeug gedacht, das zukünftig in St. Hubert stationiert sein wird und für die Einsätze in insgesamt fünf Rollcontainern unter anderem 500 Meter Schlauchmaterial, Tragkraftspritzen und Aggregate für Strom und Licht mitführt.

"Man könnte ihn für einen großen rot gestrichenen Möbelwagen halten. Er ist aber viel mehr und kann mehr." Dies sagte zu Beginn lächelnd Beigeordneter Hans Ferber, der die Funktionstüchtigkeit des Fahrzeugs mit einem Gesamtgewicht von 15,5 Tonnen und dem 6,8 Liter Dieselmotor vorstellte. Im neuen Gerätewagen, den die Wehr gemeinsam mit dem bei der Stadtverwaltung für den Feuer- und Zivilschutz zuständigen Andreas Winges passgenau zusammengestellt hatte, finden außerdem sechs Personen Platz. "Gehen Sie sorgfältig mit dem Fahrzeug um", meinte bei der Schlüsselübergabe Ferber zu Kempens Wehrführer Franz-Heiner Jansen.

Der Gerätewagen ersetzt ein in die Jahre gekommenes Katastrophenschutzfahrzeug (LF 16 TS), das die Stadt Kempen einst vom Bund bekam. Ferber: "Wir haben das alte Auto übernommen und werden es bald für einige tausend Euro meistbietend verkaufen." Gibt es beim neuen Rüstwagen etwas Neues? Dazu erinnerte der Beigeordnete an die Vergabebeschwerde, die die Anschaffung bisher hinausgezögert habe. Ferber hofft aber, dass bald mit der Montage des rund 400.000 Euro teuren Wagens begonnen werden könne. Die "Bauzeit" könne allerdings, so Beigeordneter Ferber, bis zu einem Jahr betragen, so dass er mit einer Fertigstellung Ende 2017 rechnet.

(schö)
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