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Gemeinde Grefrath
Pfarrer Quadflieg erinnert an den heiligen Benedikt

Gemeinde Grefrath. Regionaldekan Johannes Quadflieg hielt am gestrigen Volkstrauertag auf dem Ehrenfriedhof in Mülhausen die Gedenkansprache, die auch im Zeichen der Anschläge in Frankreich stand. Quadflieg: "Das, was am Freitag in Frankreich geschehen ist, macht uns alle sprachlos und erschüttert uns, es ist kaum fassbar." Der Geistliche erinnerte an den Grefrather Pfarrpatron St. Benedikt: Der Heilige, der vor rund 1500 Jahren lebte, hat in seiner Regel den Mönchen geschrieben, sie sollten "den Tod täglich vor Augen haben". Damit wollte Benedikt unter anderem sagen: "Unser Leben ist nicht immer rosig und schön, es steht auch manchmal auf brüchigem, gefährlichem Boden." Seit Freitag sei gewiss, wie barbarisch "Menschen mit Menschen umgehen". Quadflieg stellte fest, wie "wacklig unser Leben" ist. Er freute sich aber auch, dass es "Gott sei Dank" seit 70 Jahren Frieden in Europa gibt. Er regte an, dazu beizutragen, dass "wir Menschen den Tod nicht fürchten müssen", sondern das Leben in der Gemeinschaft in Frieden leben könnten, "weil Gott uns dieses Leben geschenkt" habe.

Begonnen hatte die Gedenkstunde mit Musikbeiträgen des Oedter Musikvereins und des Grefrather Feuerwehr-Trommlercorps. Zur Kranzniederlegung sang der Männergesangverein Vinkrath. An der Gedenkfeier nahmen zahlreiche Vereine mit ihren Fahnenabordnungen teil. Die Fahnenträger der Vereine standen rund um das Ehrenfeld für die gefallenen Soldaten der Weltkriege auf dem Mülhausener Friedhof.

(mab)
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