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Gemeinde Grefrath
Grefrath freut sich auf Fußball-Partys

Public Viewing 2016: Grefrath freut sich auf Fußball-EM-Partys
Die Fans wollen auch in diesem Jahr wieder jubeln - gern auch beim Endspiel, das am 10. Juli in Paris stattfindet. FOTO: wolfgang kaiser
Gemeinde Grefrath. Unter dem Zeltdach auf dem Außengelände des Grefrather Eisstadions ist ab Sonntag wieder Public Viewing angesagt. Bis zu 3900 Fans können die Spiele der deutschen Elf verfolgen. Am Eingang gibt es strenge Kontrollen. Von Heiner Deckers

Die letzten Reste des Street Food Markets unter dem Zeltdach des Grefrather EisSport & EventParks sind kaum beseitigt, da beginnen bereits die Aufbauten für das Public Viewing. Sonntag um 21 Uhr startet die deutsche Mannschaft gegen die Ukraine in die Europameisterschaft. 3900 Zuschauer können bei freiem Eintritt das Spiel in Grefrath verfolgen und so richtig Party machen. Veranstaltungsleiter Jan Lankes hofft auf ein volles Haus und rät den Zuschauern, möglichst früh zu kommen: "So kann man in aller Ruhe den Einlass- und Sicherheitsbereich überqueren und sich bei einem Getränk auf das Spiel einstimmen." Einlass ist jeweils anderthalb Stunden vor dem Anpfiff. Stichwort Getränk: Beim ersten Spiel gibt es zum Einstieg in das Turnier bis 20 Uhr drei Getränke zum Preis von zwei.

Seit 2006 werden in Grefrath bei Welt- und Europameisterschaften die Spiele der deutschen Mannschaft auf Großleinwand übertragen. Sie hat die Maße von sieben mal vier Meter, das dazu gehörende Tonsystem garantiert echte Stadionatmosphäre. Die Moderation übernimmt einmal mehr Rolf Franken, der besonders in Eishockeykreisen bestens bekannt ist.

Roland Lenzen (vorne), Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik, und Veranstaltungsleiter Jan Lankes kommen langsam in EM-Stimmung. FOTO: achim hüskes

Man könnte denken, das Public Viewing in Grefrath sei eine Veranstaltung, die man einmal gründlich plant und diesen Plan dann alle zwei Jahre aus der Schublade zieht. Dem ist nicht so: "Es ist jedes Mal eine komplette neue Vorbereitung notwendig", sagt Lankes. Das Sicherheitskonzept müsse jährlich neu überdacht und angepasst werden. Das gelte auch für alle Maßnahmen in Sachen Brandschutz. Während alle Veranstaltungen innerhalb der Eishalle automatisch genehmigt, muss für jede einzelne Veranstaltung auf dem Außengelände eine gesonderte Genehmigung eingeholt werden. Die Macher im Eisstadion müssen dann beim Kreis Viersen einen so genannten Nutzungsänderungsantrag stellen. Für das Public Viewing ist zusätzlich eine Uefa-Lizenz notwendig.

Bei jeder Veranstaltung sind auf dem Gelände des EisSport & EventParks rund 80 Personen im Einsatz. Beim Sicherheitsdienst baut man auf die eigenen Kräfte, die die Gegebenheiten genau kennen. Hinzu kommen Sicherheitsleute einer Kempener Firma, mit der das Eisstadion seit Jahren bestens zusammenarbeitet. Da wären auch noch Polizei, Feuerwehr und Rotes Kreuz. In all den Jahren sei noch nichts Nennenswertes geschehen, sagt Lankes.

Damit das auch so bleibt, sind Vuvuzelas, Fanfaren und Feuerwerkskörper streng verboten. Getränke und Rucksäcke dürfen nicht mitgebracht werden. Auf den Parkplätzen rund um den Veranstaltungsort herrscht Glasverbot. Aus Sicherheitsgründen bekommen die Besucher nur einmalig Zutritt. Wer das Gelände verlässt, kommt nicht wieder hinein - erst beim nächsten Spiel wieder.

Nach den Erfahrungen der vergangenen Tage geht der Blick auch Richtung Wetter. Kein großes Problem: "Unter dem Zelt ist man absolut sicher. Wenn es ganz schlimm wird, können wir die Besucher ganz schnell in die Halle evakuieren", sagt Lankes.

Quelle: RP
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