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Gemeinde Grefrath
Raum für Flüchtlinge im Ex-Autohaus

Gemeinde Grefrath. . Die Niersgemeinde ist bereit für die Aufnahme von weiteren 42 Flüchtlingen, die nach Aussage von Sozialamtsleiter Volkmar Josten im August von der Bezirksregierung zugewiesen werden. Josten hat darum gebeten, möglichst Familien zu schicken. Ob die Bezirksregierung diesem Wunsch nachkommen wird, muss abgewartet werden. Josten ist zuversichtlich, weil in Oedt neue Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Dort hat die Firma Hamelmann das ehemalige Autohaus Schepp an der Johannes-Girmes-Straße gekauft und umgebaut, um für Flüchtlinge zu nutzen. Das Anwesen besteht aus dem ehemaligen Verkaufsraum sowie dem Wohnhaus und dem Bürotrakt.

Ratsmitglieder und Bürger besichtigten jetzt den Umbau und waren voll des Lobes. Das hat mehrere Gründe, denn zum einen liegt das Haus zentral in der Nähe eines Supermarktes und direkt an der Bushaltestelle. Seit Mai hat die Gemeinde die Räumlichkeiten angemietet, und zwar mit einer regulären Kündigungsfrist, wie Josten betont. Wer hineinkommt, ist zunächst in einem großen Raum mit Herden und Kühlschränken und Spülbecken. Es gibt auch Sitzmöglichkeiten, um zu essen oder es sich auf der Couch gemütlich zu machen. In den Zimmern stehen jeweils zwei Etagenbetten, so dass vier Personen dort schlafen können. Im hinteren Bereich sind Toiletten sowie Dusch-und Waschmöglichkeiten. Waschmaschinen stehen ebenso zur Verfügung wie ein Großkühlschrank. Im früheren Wohnhaus stehen zusätzlich zwei Wohnungen zur Verfügung.

Die große Glasfront zur Johannes-Girmes-Straße wurde durch ein aufgelockertes Mauerwerk abgeschottet.

(mab)
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