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Stadt Kempen
RE 10: Die große Lösung dauert

Stadt Kempen. Verkehrsminister Hendrik Wüst war zu Gast bei der Mitgliederversammlung der CDU. Thema war unter anderem der Niersexpress.

Zu Gast bei der Mitgliederversammlung der Kempener CDU war Verkehrsminister Hendrik Wüst. Im Mittelpunkt des Interesses standen die Probleme rund um den Niers-Express (RE 10) zwischen Kleve und Düsseldorf. Auf dieser Strecke gebe es verschiedene Probleme, die nicht allein dem Betreiber, der Nordwestbahn, anzulasten seien, hieß es, sondern besonders im technischen Bereich lägen, für den die Deutsche Bahn zuständig ist. Der CDU-Landtagsabgeordnete Marcus Optendrenk verwies darauf, dass ähnliche Probleme auf der Bahnstrecke zwischen Venlo über Viersen nach Düsseldorf bestanden hätten. Dort habe ein neues Stellwerk Abhilfe geschaffen.

Dies Probleme sind Wüst bekannt. Es lägen, sagte er, seitens der Stadt Krefeld und des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr Anmeldungen zum Ausbau der Strecke vor. Ideal wäre eine Elektrifizierung der Strecke, auf der zurzeit nur Dieselloks fahren. Eventuelle Hoffnungen musste Wüst aber gleich wieder dämpfen. Die Kosten beliefen sich, betonte der Minister, auf rund 80 Millionen Euro. Das Vorhaben müsse zunächst in den ÖPNV-Bedarfsplan eingearbeitet werden: "Und dann sind wir drei Jahre weiter ."

Kempens Bürgermeister Volker Rübo sagte, dass schon verschiedene kleinere Maßnahmen auf der Strecke deutlich zeitnäher für Abhilfe sorgen können. Die ständigen Probleme auf dieser Strecke gingen den Menschen auf die Nerven. Das führe dazu, dass Pendler lieber in Stau stehen als mit der Bahn zu fahren. Minister Wüst nahm die Kritik an und stellte in Aussicht, dass man kleinere Maßnahmen eventuell vorziehen könne.

(hd)
 
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