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Stadt Kempen
RE 10: Krisengespräch nach den Karnevalstagen

Stadt Kempen: RE 10: Krisengespräch nach den Karnevalstagen
Immer wieder gibt es Wirbel um den RE 10. FOTO: dackweiler
Stadt Kempen. Nach seinem Schreiben an den Verkehrsverbund Rhein Ruhr in Sachen Nordwestbahn RE 10 hat der Kreis Viersener Landtagsabgeordnete Dr. Marcus Optendrenk (CDU) schnell eine Rückmeldung bekommen.

Darin heißt es, man werde sich nach den Karnevalstagen mit der Geschäftsführung der Nordwestbahn zusammensetzen und sich dabei unter anderem mit dem Krisenmanagement auf der Strecke des RE 10 beschäftigen. Außerdem wird man detailliert die jeweiligen Zuständigkeiten von Deutscher Bahn und Nordwestbahn klären. "Das Schwarze-Peter-Spiel muss endlich aufhören", fordert Optendrenk. Klar sei, dass die Nordwestbahn für die Information der Gäste im Zug zuständig sei: "Das ist Bestandteil des Vertrages mit dem VRR", betont der Landtagsabgeordnete.

In einem zweiten Schritt soll es um die Information in den Bahnhöfen und auf den Bahnsteigen gehen. Hier sei die Deutsche Bahn zuständig. Deren Mitarbeiter könnten jedoch nur Informationen weiterleiten, die sie vorher von der Nordwestbahn bekommen haben.

Hintergrund des aktuellen Briefwechsels sind Beschwerden von Fahrgästen, die in der vergangenen Woche auf der Heimfahrt von Düsseldorf nach Kempen in Meerbusch-Osterath gestrandet sind, weil der Triebwagen auf offener Strecke wegen eines technischen Defekts liegen geblieben war. Im Mittelpunkt der Kritik stand die mangelhafte Information der Fahrgäste. Die Nordwestbahn erklärte einige Tage später, wegen fehlender Stromversorgung seien Durchsagen an diesem Tag leider unmöglich gewesen.

(hd)
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