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Stadt Kempen
RE 10: Optendrenk schreibt an den VRR-Vorstand

Stadt Kempen. Auch gestern meldeten sich noch RP-Leser, die am Montagabend im RE 10 ("Niers-Express) auf der Heimfahrt von Düsseldorf nach Kempen in Meerbusch-Osterath gestrandet waren, weil der Triebwagen auf der Strecke wegen eines technischen Defekts liegen geblieben war. Auch sie kritisierten massiv die mangelhaften Informationen von Nordwestbahn und Bahn. Die Nordwestbahn als Betreiber des RE 10 hat sich inzwischen öffentlich bei ihren Fahrgästen für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Weil die Stromversorgung im Zug wegen der technischen Störung nicht funktionierte, seien auch keine Durchsagen in den Wagen möglich gewesen, erklärte die Nordwestbahn.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Marcus Optendrenk hat - wie im Gespräch mit der RP bereits angekündigt - am Mittwoch an den Vorstand des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, Martin Husmann, geschrieben, und auf die neuerlichen Probleme auf dem RE 10 hingewiesen. Husmann kennt die Problematik aus den vergangenen Jahren bestens. Er war vor gut zwei Jahren bei einem Krisengespräch zum RE 10 mit anschließender Bürgerversammlung im Kempener Rathaus mit von der Partie. In seinem Brief an Husmann kritisiert Optendrenk die "völlig unzureichenden" Informationen für die Fahrgäste - sowohl in den Zügen, als auch an den Bahnhöfen. Beim Niers-Express scheine es zudem "strukturelle Schwierigkeiten zu geben, die zu dauerhaften, unzumutbaren Belastungen der Fahrgäste" führten. Der CDU-Politiker bemängelte ferner, dass es der Nordwestbahn "offenkundig nicht gelingt", ein vernünftiges "Krisenmanagement" einzurichten.

(rei)
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