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Stadt Kempen
Riesensandkasten auf dem Kirchplatz in Betrieb

Stadt Kempen. Eigentlich hätte es der offiziellen Worte gar nicht mehr bedurft. Denn bevor es so weit war, hatten die Kinder den großen Sandkasten auf dem Kirchplatz bereits in Beschlag genommen. Da fuhren gelbe Bagger und Laster umher, es wurde fleißig geschippt und mit Förmchen gespielt. Währenddessen hatten es sich schon die ersten Erwachsenen in den Liegestühlen am Rand bequem gemacht und schauten vergnügt dem bunten Treiben zu.

Der Kempener Arzt Martin Kamp vom Lions-Club "Thomas à Kempis" hatte die gute Idee, mitten in der Stadt auf dem Kirchplatz für zwei Wochen im Sommer einen großen Sandkasten zu errichten. "Kinder in die Mitte" heißt das Ganze. Es soll bewusst machen, dass Kinder stets im Mittelpunkt der Gesellschaft stehen sollten. Mit dem Kinderschutzbund war direkt der richtige Partner gefunden. Unterstützung gab es auch von der Stadt und von der Kirchengemeinde, der der Platz gehört. So konnten sich Martin Beyel vom Kinderschutzbund und Kamp am Samstag bei der Einweihung einfach nur noch freuen und den vielen Helfern und Sponsoren danken.

Bürgermeister Volker Rübo war gern als Schirmherr zur Einweihung gekommen. Nicht nur die Kinder und ihre Verwandten würden wohl Freude an dem Ganzen haben, meinte er, sondern auch die Mitarbeiter der Verwaltung sicherlich immer mal wieder einen Blick auf die spielenden Kinder werfen. Den Kindern gab er noch den guten Rat, ihre Eltern doch ab und zu mal zum Eisholen zu schicken, damit das Vergnügen perfekt wird. Dann blieb es allen Beteiligten nur noch, genau das zu tun, was die Kinder doch schon die ganze Zeit taten: zur Kinderschippe für den ersten Spatenstich zu greifen. Bis 30. Juli bleibt der Sandkasten stehen. Aber Marianne Kamp, Großmutter der Kamp-Kinder, meinte angesichts der Freude aller, der Kasten könne doch dauerhaft hier bleiben.

(sr)
 
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