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Stadt Kempen
Schmitz: Der Bauzaun wäre nicht das Problem

Stadt Kempen. Zur Diskussion um den Rosenmontagszug.

"Wenn es nach uns ginge, würden wir alles tun, damit die Karnevalisten ihren Rosenmontagszug in gewohnter Weise auch an der Peterstraße erleben können." Mit dieser Aussage reagierte Axel Schmitz, Projektentwickler für den Neubaukomplex an der Ecke Petersstraße/Donkwall, auf die jüngste Berichterstattung über die Zugversammlung des Kempener Karnevals-Vereins (KKV). Dort war unter anderem vom Vorstand mitgeteilt worden, das der Rosenmontagszug am 8. Februar 2016 wegen der Schmitz-Baustelle gegenüber dem Kolpinghaus nicht komplett über die Peterstraße ziehen könne. Das hätte die Stadt aus Sicherheitsgründen so entschieden. Als Ausweichroute wurden die Raben- und in deren Verlängerung die Heilig-Geist-Straße ausgewählt. An der Schnittstelle dieser beiden Straßen quert der närrische Lindwurm auch die Peterstraße.

Wie Axel Schmitz gegenüber der RP betonte, sei es kein Problem, für die Dauer des Umzuges den Bauzaun zurückzusetzen. Problematisch könnte es lediglich an der Stelle werden, wo die Betonsockel stehen, in denen die Holzstützen für die Fassade Peterstraße 20 verankert sind. Schmitz erklärte aber auch, dass das Kempener Familienunternehmen in der Angelegenheit von keiner Seite in die Diskussion einbezogen worden sei. "Mit uns hat darüber von der Stadt niemand gesprochen", sagte Schmitz. Man habe sehr wohl ein Herz für den Kempener Karneval und bedauere die Verlegung des Zugweges.

(rei)
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