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Gemeinde Grefrath
Schützen feiern Jubiläum der Kapelle auf dem Berg

Gemeinde Grefrath. Die Großhonschaft Schlibeck hatte zusammen mit der St.-Matthias-Bruderschaft am gestrigen 1. Mai einen Festtag in der Honschaft Heitzerend auf dem Mühlenber. Dort konnten die Schützen mit gut 200 Gästen das 25-jährige Bestehen der Matthiaskapelle feiern. Mit "Kind und Kegel" war die Schützenfamilie zu ihrer geschmückten Kapelle gekommen, wo Schützenbruder in Uniform die Gäste empfingen. Weit geöffnet war das große Eingangstor, so dass der Blick frei war in das dem heiligen Matthias geweihte kleine Gotteshaus. In seiner Predigt setzte sich Pfarrer Johannes Quadflieg mit dem Glauben auseinander. Er sah die Beweggründe zum Bau der Kapelle bei den Schlibecker Matthias-Schützen darin, für "Glaube, Sitte und Heimat" ein Zeichen zu setzen. Quadflieg unterstrich die Bedeutung in der heutigen Zeit, dass der "Glaube nicht verloren geht". Die Matthias-Kapelle sei längst ein "Ort der Begegnung mit Gott geworden", so Quadflieg weiter. Es machte ihm sichtlich Spaß, den Gottesdienst unter freiem Himmel zu feiern. Von Manfred Baum

Die ersten Überlegungen zum Bau der Kapelle gab es im Jahr 1987. Quadflieg merkte an, dass danach die Standortfrage sehr viel Zeit in Anspruch genommen habe, denn es gab viele Befürworter in der Bruderschaft, die die Kapelle lieber in Schlibeck gebaut hätten. Doch letztlich folgte die Bruderschaft mehrheitlich dem Vorschlag des damaligen Brudermeisters Willy Lommetz, die Kapelle auf dem Mühlenberg zu errichten. Es war, wie man heute weiß, ein richtiger Beschluss, denn die Kapelle im Grefrather Westen ist von weithin sichtbar und liegt nicht nur direkt am Reitstadion des RV "Graf Holk", sondern ebenso an einem beliebten Wanderweg. Viele Radler machen hier Rast und an der Kapelle wurden schon etliche Feldgottesdienste gefeiert.

Im Juni 1990 fand die Grundsteinlegung für die Kapelle statt. Eingesegnet wurde sie von Pfarrer Günter Klussmeier. Das Dach und den kleinen Glockenturm der Kapelle hat Dachdeckermeister Jochen Stockbrink der Bruderschaft gestiftet. Beim Bau haben seinerzeit viele Schützen mit Hand angelegt. In der Kapelle gibt es große Holztafeln die an die verstorbenen Schützenbrüder erinnern. Nach der Messe setzten die Schützen gestern an der Kapelle den Maibaum.

Quelle: RP
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