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Vor Dem Schulbeginn
Tipps der Polizei: Damit der Schulweg sicher ist

Es ist ein Weg, den die i-Dötzchen in den nächsten vier Jahren nahezu jeden Wochentag gehen werden. Die Rede ist vom Schulweg. Die Vorbereitungen für die Meisterung des Schulweges sind schon in den Kitas angelaufen, doch nun wird es ernst.

An erster Stelle steht die Wahl der sichersten Variante und die muss nicht immer unbedingt die kürzeste sein. Unübersichtliche Kreuzungen und Straßenübergänge sollten genauso so vermieden werden, wie Straßen ohne Gehwege oder stark befahrene Straßen mit viel Lkw-Verkehr.

Einmündungen von Supermärkten, Tankstellen und ähnlichem stellen ebenfalls Gefahrenpunkte da, denen man nach Möglichkeit aus dem Weg gehen sollte. Von Vorteil sind hingegen Zebrastreifen, Kreuzungen mit Fußgängerampeln und Straßen mit Mittelinseln. Gibt es Stellen, an denen Schüler- oder Elterlotsen helfen, sind diese ebenfalls vorzuziehen, auch wenn der Schulweg dadurch vielleicht ein wenig länger wird.

Das gemeinsame Abgehen des Schulweges und die Begleitung in der ersten Zeit durch Eltern sind Punkte, die für mehr Sicherheit sorgen. Gemeinsam können Eltern und Schulanfänger Problemstellen ausmachen und deren richtige Handhabung üben.

Wann der Zeitpunkt für den ersten Alleingang gekommen ist, müssen Eltern individuell entscheiden. Im Prinzip beginnt der Schulweg schon am Abend davor. Der schon abends gepackte Tornister verhindert unnötigen Stress am Morgen. Ausreichend Zeit für den Schulweg einzuplanen ist unabdingbar. Ein in Hektik zurückgelegter Weg kann unter Umständen zu Fehlverhalten führen.

Mit dem kommenden Herbst gilt die bekannte Regel: Sehen und gesehen werden. Reflektoren an Schulranzen gehören heute zum Standard. Zusätzlichen Schutz können reflektierende Kleidung und Schutzwesten bieten. Ein Kind mit reflektierender Kleidung ist im Dunkeln auf eine Entfernung von 130 bis 160 Meter bereits zu sehen. Ein dunkel gekleidetes Kind ohne entsprechende Reflektoren hingegen erst auf einer Distanz von 25 bis 30 Meter. Selbst bei Ortsgeschwindigkeit reicht der Anhalteweg eines Fahrzeuges dann nicht mehr, um einen Unfall zu vermeiden.

Dass Eltern, die ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen, oftmals eine große Gefahr für die anderen Kinder darstellen wird gern vergessen. Bei Wendemanövern in der Enge durch weitere Fahrzeuge kann es schnell zu einem Unfall mit Kindern aus anderen Fahrzeugen als auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad anreisenden Schülern kommen. Daher ist die Ankunft zu Fuß an der Schule immer noch die Beste.

(tref)
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