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Zuhause Im Trommlercorps Der Feuerwehr
Seit Jahrzehnten Heimat für viele Grefrather Musikanten

Kempen. Das Trommlercorps ist eigentlich immer mit von der Partie, wenn in Grefrath etwas los ist. Aktuell ist man auf der Suche nach Flötisten. Von Manfred Baum

grefrath Grefrath ohne das Trommlercorps der Freiwilligen Feuerwehr? Das ist seit mehr als neun Jahrzehnten undenkbar. Viele junge Musikanten haben in dem Corps eine musikalische Heimat gefunden. Ein Fest in Grefrath ohne das Trommlercorps der Freiwilligen Feuerwehr geht eigentlich gar nicht. Die Einsatzmöglichkeiten reichen vom Ständchen anlässlich eines runden Geburtstages über Prozessionen, Umzüge zu Karneval, St. Martin oder bei Schützenfesten bis hin zu Ereignissen wie zuletzt das 50-jährige Bestehen der Partnerschaft mit Frévent, wo dann zackig und gekonnt der Große Zapfenstreich mit der deutschen Nationalhymne gespielt wurde.

Besonders bei den Schützenfesten hat das Corps immer wieder begeistern können, speziell wenn Theo Dückers bei der Parade gekonnt und sehenswert den preußischen Stechschritt präsentierte. Da war der spontane Beifall der verdiente Lohn. Dückers hat das Corps geprägt und zu hohem Ansehen geführt. 50 Jahre (1962 bis 2012) war er Tambourmajor, viele Jahre auch Vorsitzender und zusätzlich Gemeindebrandmeister. Dückers hat wie auch sein Nachfolger Heinz Klingen immer wieder junge Menschen für eine aktive Mitgliedschaft gewinnen können. Dückers ist heute Ehrentambourmajor und Ehrenvorsitzender.

Das Corps hat, wie könnte es anders sein, seine musikalische Heimat im Grefrather Feuerwehrgerätehaus, wo auch regelmäßig geprobt wird. Ab zehn Jahre sind neue Mitglieder willkommen und können sich bei Tambourmajor Heinz Klingen unter Telefon 02158 4905 melden. Momentan werden besonders Flötisten gesucht. Das musikalische Angebot des Corps ist breit gefächert. "Wenn et Trömmke jeet in Grierde", dann sind die Menschen fasziniert und folgen dem musikalischen Lockruf der Flötisten und Trommler.

Die eigentlichen Gründer waren in den Jahren 1922/23 Lorenz Baum, Johannes Lindackers, Willi Mäurers, Gerhard Schmitz, Eduard und Heinrich Verspai. Ihnen ist es zu verdanken, dass junge Menschen eine musikalische Heimat finden konnten. Für das Corps war das Schützenfest 1973 mit König Theo Fenten eine "Glücksfest", denn zehn neue junge Musikanten konnten damals gewonnen werden. Die Probenarbeit wird flexibel gestaltet und richtet sich auch nach den Auftritten.

Quelle: RP
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