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Gemeinde Grefrath
Sekundarschule muss auf neuen Physikraum warten

Brand- und Amokschutz haben Priorität. Über drei Jahre wird der Fahrzeugpark des Bauhofs erneuert.

Die größte Investition sind eine Million Euro für den Ankauf verschiedener Grundstücke für die Schaffung neuer Wohngebiete und Gewerbeansiedlungen. Nach wie vor ist dringend notwendig, den überalterten Fahrzeugpark des Bauhofs zu erneuern. Das hat eine externe Untersuchung ergeben. Die erforderlichen Neuanschaffungen sollen in den nächsten drei Jahren nach und nach realisiert werden. Für das laufende Jahr sind 176.000 Euro eingeplant, für 2017 weitere 358.000 und für 2018 rund 264.000.

Im Schulbereich war eigentlich die Investition in einen neuen Physikraum der Schule an der Dorenburg vorgesehen. Dem machte der Gesetzgeber einen dicken Strich durch die Rechnung: Aufgrund neuer Bestimmungen müssen nämlich Maßnahmen für einen verlässlichen Brand- und Amokschutz umgesetzt werden. "Diese Maßnahmen haben eine höhere Priorität als der geplante Physikraum," sagte gestern Kämmerer Wolfgang Rive, als er in der Sitzung des Gemeinderats den Doppelhaus 2016/2017 einbrachte. Die gleichzeitig Umsetzung beider Maßnahmen würde die personellen Kapazitäten sprengen. Daher ist die Maßnahme verschoben. Für 2017 sind Planungskosten in Höhe von 10.000 Euro veranschlagt. Die für das Jahr mit 115.000 Euro geplanten Baukosten würden sich noch konkretisieren.

Nachdem im Haushalt 2015 auf des niedrigen Zinsniveaus zahlreiche Kanalbaumaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von mehr als dreieinhalb Millionen Euro gebündelt wurden, sind die Pläne für die kommenden Jahre überschaubar.

(hd)
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