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Stadt Kempen
Senioren durchschauen Enkeltrick am Telefon

Stadt Kempen. Die Kriminalpolizei warnt aus aktuellem Anlass alle Senioren im Bereich Kempen, vor so genannten Enkeltrick-Betrügern. Im Laufe des Vormittags erhielten gestern mehrere ältere Bürger mehrere in Kempen, St. Hubert und Tönisberg Anrufe angeblicher Verwandter, die behaupteten, sich in einer Notlage zu befinden und dringend Geld zu benötigen. Eine 73-jährige Frau aus Tönisberg bemerkte sofort, dass der Anrufer, ein angeblicher Neffe, nur an ihr Erspartes wollte und beendete das Gespräch.

Bei einer 80-jährigen Kempenerin rief eine junge Frau an und gab sich als Cousine ihres verstorbenen Manns aus. Sie verlangte von der Angerufenen 16.000 Euro für den Kauf einer Wohnung in Düsseldorf und erklärte, sie werde mal vorbei kommen. Auch hier durchschaute die Angerufene den versuchten Betrug und legte auf. Deutlich intensiver verlief das Gespräch einer 86-Jährigen aus St. Hubert mit einem angeblichen Enkel. Das Telefonat dauerte rund 15 Minuten und es gelang dem Anrufer mehrmals, die misstrauische Dame von seiner falschen Identität zu überzeugen. Er verabredete sich mit der Seniorin, die 18.000 Euro bei der Bank abheben sollte. Nach dem Gespräch kamen der Frau Zweifel und sie sprach mit ihren Nachbarn. Eine 67-Jährige informierte die Polizei. So blieb auch hier die Angerufene im Besitz ihres Ersparten.

(hd)
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