| 00.00 Uhr

Stadt Kempen
Seniorinnen passten auf: "Neffe" hatte kein Glück mit Geldforderung

Stadt Kempen. "Absolut richtig haben mehrere Seniorinnen nach dem Anruf eines mutmaßlichen Enkeltrickbetrügers reagiert", kommentierte gestern Polizeisprecher Harald Moyses die Vorfälle, die sich in Kempen ereignet hatten. Wie Moyses berichtet erhielten am Mittwochmorgen zwischen 8.45 und 9.30 Uhr drei Seniorinnen in Kempen jeweils den Anruf eines angeblichen Neffen. Die angerufenen Damen reagierten jedoch so schnell, dass er nur in einem Fall, bei einer 83-jährigen Kempenerin, überhaupt dazu kam, eine Geldforderung zu stellen.

Bei den beiden anderen Anrufen (einer 61-jährigen und einer 64-jährigen Dame) erkannten die Angerufenen sofort, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte und legten auf. Auch die 83-jährige Kempenerin fackelte nicht lange. Als sie erkannte, dass es nicht ihr Neffe sein konnte, beendete auch sie das Gespräch sofort. Alle drei Frauen informierten im Anschluss die Polizei. Polizeisprecher Moyses rät: "Wenn Sie von einem angeblichen Verwandten angerufen werden, der Geldforderungen stellt, klären Sie durch gezielte Fragen, ob es sich wirklich um einen Verwandten handelt.

Ansonsten informieren Sie die Polizei. Wichtig ist: Händigen Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte aus."

(rei)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Stadt Kempen: Seniorinnen passten auf: "Neffe" hatte kein Glück mit Geldforderung


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.