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Kempen
Serientäter? Geldautomaten manipuliert

Unbekannte haben in den vergangenen Wochen mehrere Kempener Geldautomaten manipuliert. 12 Bankkunden haben inzwischen Anzeige erstattet, weil Geld von ihrem Konto verschwunden war.

In den letzten Tagen häufen sich Anzeigen von Bankkunden, die auf ihren Konten nicht zuzuordnende Geldabhebungen aus dem Ausland festgestellt haben. Alle bislang bekannt gewordenen Geschädigten hatten zuvor in Kempen (LR Viersen) an verschiedenen Geldautomaten Bargeldabhebungen getätigt.

Bereits in der vergangenen Woche hatte die Krefelder Polizei mitgeteilt, dass in den vergangenen acht Wochen mindestens sechs Geldautomaten im Krefelder Stadtgebiet manipuliert worden waren. Ob zwischen den Krefelder und Kempener Fällen ein Zusammenhang besteht, ist noch unklar. "Es ist jedoch davon auszugehen, dass wir es mit Fällen organisierter Kriminalität zu tun haben", sagt Polizeisprecher Peter Spiertz.

Aufgrund der bislang vorliegenden Bankdaten begannen die Ausspähungen in Kempen mit dem 22.Februar. Obwohl die betroffenen Banken regelmäßig ihre Geldautomaten überprüfen, gelingt es den Tätern immer wieder, meist außerhalb der Geschäftszeiten unbemerkt Lesegeräte an den Karteneinzügen anzubringen.

Die Polizei rät allen Kunden, die Geldautomaten stets auf Veränderungen am Karteneinzug oder an der Tastatur zu prüfen, die Eingabe der PIN mit der zweiten Hand abzudecken und verdächtige Feststellungen unverzüglich dem Bankpersonal oder außerhalb der Geschäftszeiten der Polizei mitzuteilen.

(ots/dur)
 
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