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Stadt Kempen
Signale voller Hoffnung aus Ruanda

Stadt Kempen. "Bauernlieder & Straßen-Songs aus Kigali" erklingen am Dienstag, 8. Dezember, 20 Uhr, in der Paterskirche. Zu Gast sind The Good Ones aus Ruanda. Der ostafrikanische Binnenstaat ist im kollektiven Bewusstsein vor allem wegen des grausamen Völkermordes präsent, dem im Jahr 1994 geschätzt eine knappe Million Menschen zum Opfer fielen. Mehr als 20 Jahre danach hört man den Namen eher selten in den internationalen Nachrichten, und wenn, dann meist nur in Verbindung mit Missständen wie Korruption und Misswirtschaft, Armut, Unterdrückung und mangelnde Pressefreiheit. Da tut es gut, auch einmal hoffnungsvolle Signale aus dem "Land der tausend Hügel" zu vernehmen wie etwa die Musik des Quartetts "The Good Ones".

Gegründet wurde das Ensemble von Adrien Kazigira. Er ist, wie die meisten Erwerbstätigen in Ruanda, Landwirt, und auch seine Musikerkollegen üben, wenn sie nicht gerade gemeinsam auf Hochzeiten und Beerdigungen auftreten, andere Berufe aus. Doch seit ihrer ersten CD "Kigali Y'Izahabu" ("Kigali aus Gold", 2010) und ihrem allerersten internationalen Auftritt 2014 in England rücken die musikalischen Aktivitäten zusehends in den Vordergrund. Ihre Songs sind ein Spiegel ihrer persönlichen Gefühle, ihrer alltäglichen Erfahrungen und Beobachtungen in der Hauptstadt Kigali. Die Texte kommen einher mit erfrischender Direktheit und entfalten in ihrer harmonischen Mehrstimmigkeit einen großen Reiz.

Karten gibt es an an der Kasse des Kulturforum Franziskanerkloster, Burgstraße 19, Telefon: 02152 917-264, E-Mail: kartenverkauf@kempen.de

(hd)
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