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Stadt Kempen
Sind Raucherzonen die Lösung des Müllproblems?

Stadt Kempen. Kreis hat zwei Flächen aus dem eigentlichen Schulgelände des Berufskollegs herausgenommen. Von Andreas Reiners

Kreisdirektor Ingo Schabrich hofft, dass sich das Müllproblem im Umfeld des Rhein-Maas-Berufskollegs in Kempen lösen lässt. Schabrich, der auch Bildungsdezernent des Kreises Viersen ist, erläuterte gestern Abend im Ausschuss für Bildung und Familie des Viersener Kreistages die jüngste Entwicklung. Wie berichtet, hatten sich Anwohner des Wohnviertels am Berufskolleg - vor allem von der Terwelp- und der Von-Saarwerden-Straße - über die Vermüllung ihres Quartiers beschwert.

Der Kreis Viersen als Träger des Berufskollegs hat jeweils eine Fläche am Alt- und am Neubau offiziell entwidmet, um dort Raucherzonen für die Berufsschüler einzurichten. Damit, so hofft der Kreis, werde den Bestimmungen des Nichtraucherschutzgesetzes, das Rauchen in Schulgebäuden und Außengeländen von Schulen nicht erlaubt, Rechnung getragen. Die ersten Erfahrungen seien durchaus positiv, die Raucherzonen würden von den Schülern angenommen, sagte Schabrich gestern Abend.

Inzwischen hat sich auch der Vorsitzende der Kempener SPD-Stadtratsfraktion, Andreas Gareißen, zu Wort gemeldet. Gareißen, der auch Vorsitzender des zuständigen Ordnungsausschusses des Rates ist, bittet den Bürgermeister um einen ausführlichen Bericht in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses des Rates am 13. Juni. Gareißen möchte unter anderem wissen, warum die politischen Gremien nicht schon längst informiert wurden und welche Möglichkeiten des Kempener Ordnungsamtes bestünden, dort tätig zu werden. Ferner will der SPD-Politiker wissen, welche Maßnahmen zur Müllvermeidung geplant seien und ob es eine Grundreinigung geben wird.

Quelle: RP
 
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