| 00.00 Uhr

Stadt Kempen
So viel Prominenz hat Kempen schon einen Besuch abgestattet

Stadt Kempen: So viel Prominenz hat Kempen schon einen Besuch abgestattet
Die ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy und Richard M. Nixon beim Handschlag vor der Kempener Burg. Auch diese Fotomontage von Frank Schmitz ist derzeit in der Ausstellung im Rathaus am Buttermarkt zu sehen. FOTO: Kaiser
Stadt Kempen. Der Fotokünstler Frank Schmitz ist immer für eine Überraschung gut. Er hat eine interessante Ausstellung seiner Arbeiten zusammengestellt. Die Schau ist im Foyer des Rathauses zu sehen. Von Silvia Ruf-Stanley

Die Stadt Kempen bemüht sich bekanntlich intensiv darum, auswärtige Gäste in die Thomasstadt zu locken. Aber ein Kempener hat wahrlich bekannte Gäste in der Stadt entdeckt - allerdings mit einem Augenzwinkern. So heißt die Fotoausstellung von Frank Schmitz, die derzeit im Foyer des Rathauses am Buttermarkt gezeigt wird, auch "Mein Kempen, immer für eine Überraschung gut".

Schmitz hat berühmte Besucher in der Stadt aufgetan. Zum Beispiel Jackie und John F. Kennedy, die vor dem Eingang des Klosterhofs stehen. Winston Chruchill besucht bei einem Stadtrundgang die Burg. Währenddessen haben es sich die Beatles vor dem Martinsdenkmal am Buttermarkt gemütlich gemacht. Was hätte wohl Thomas à Kempis gesagt, dass der kubanische Revolutionsführer und langjährige Staatspräsident Fidel Castro vor seinem Denkmal posiert? Und auch Elvis Prexley fühlt sich vom Kirchplatz angezogen und posiert da mit der Tochter von Schmitz vor der Kirche.Währenddessen hat es sich Tarzan mit Chita und der Ehefrau von Schmitz auf der Bank am Buttermarkt bequem gemacht.

Frau Schmitz war es auch, die ihren Mann gedrängt hat, seine Bilder doch einmal der Öffentlichkeit zu präsentieren. Recht hat sie! Es wäre viel zu schade, wenn diese nur zu Hause in einer Schublade schlummern würden.

Und so geht es in der Ausstellung im Rathaus-Foyer munter weiter mit den Berühmtheiten in der Stadt. Schmitz machen solche Spiele einfach Freude, wie er sagt. Eigentlich ist der 1962 geborene Kempener hauptberuflich Feuerwehrmann in Düsseldorf. Aber die Fotografie war schon früh sein Hobby. Irgendwann hat er dann die digitale Bildbearbeitung für sich entdeckt. Neben seinem Beruf hat er einige Seminar bei namhaften Fotokünstlern besucht, sich aber auch privat weiter gebildet. Mittlerweile ist aus dem Hobby ein tatsächlicher Nebenberuf geworden. Er arbeitet auch für namhafte Verlage und Zeitschriften, vor allem im Bereich der Colorierung historischer Aufnahmen. Diese Arbeit sei für ihn auch ein guter Ausgleich zu dem, was er in seinem Hauptberuf erlebt, erzählt er.

Sehr viel Mühe steckt hinter der Arbeit der Bildmontage. Er muss die richtigen Farben zur Colorierung finden und auch die richtigen Bildausschnitte. Der Erfolg der vielen Arbeit lässt sich sehen. Denn es gibt fließende Übergänge zwischen Montage und Kempener Motiven. Das wirkt so lebensecht, dass man als Betrachter wirklich glauben mag, alle diese Berühmtheiten wären in Kempen gewesen. Hannes von Heimendahl sollte übrigens mal seine Schafe nachzählen, denn ein großer Teil von ihnen macht gerade einen Betriebsausflug zum Buttermarkt.

Die Ausstellung ist bis zum 22. August während der Öffnungszeiten des Rathauses, montags bis donnerstag, jeweils 8 bis 18 Uhr und freitags 8 bis 14 Uhr, zu sehen.

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Stadt Kempen: So viel Prominenz hat Kempen schon einen Besuch abgestattet


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.